Willkommen in der Hauptstadt der USA

Heute morgen hieß es für uns früh aufstehen, denn unser Flieger ging schon um 10 Uhr von Atlanta aus nach Washington D.C. Nach der Gepäckaufgabe gingen wir zur Sicherheitskontrolle, bei der es recht schnell ging. Entgegen den deutschen Verordnungen, mussten wir hier nicht unsere iPads aus dem Rucksack holen und auch ausnahmsweise mal nicht die Schuhe ausziehen. Nach etwas weniger als 1,5 h Flug landeten wir pünktlich in Washington Dulles, dort ging es dann erst einmal gefühlte 10 km durch den Flughafen, um das Gepäckband zu finden. Das Gepäck war schnell da, nun konnte unsere Weiterfahrt in die City gestartet werden. Mit dem Bus und der U-Bahn (welche ziemlich alt und ungepflegt ist) ging es fast bis vor die Hotel Tür. Dort angekommen, checkten wir ein und durften uns über ein kostenloses Upgrade in eine Suite freuen. Hier lässt es sich die nächsten vier Tage gut leben. 


Nach dem Check in versorgten wir uns mit Getränken und fingen mit der Stadterkundung an. Da wir sehr nah am Capitol, im historischen Stadtteil Capitol Hill (sehr schöne alte Häuser) wohnen, bot es sich an mit dem Capitol zu starten. Wir liefen die Straße entlang mit Blickrichtung auf das Capitol,, welches wir an der Rückseite erreichten. Neben dem Capitol lag dann auch direkt der Surpreme Court (oberster Gerichtshof), auf welchen man auch einen guten Blick hatte. Nach ein paar vielen Bildern liefen wir um das Gebäude herum und wunderten uns über die vielen Reisebusse, die in einer Schlange vor dem Capitol standen. Eine Schulklasse nach der anderen wurde vor dem Capitol durchgeschleust. Auch hier machten wir mehrere Bilder und setzten unseren Fußmarsch weiter in Richtung Lincoln Memorial fort. Kurz vor dem Erreichen des Washington Monument (der berühmte Obelisk), zog sich der Himmel zu und wir entschieden uns für den Rückweg. 


Wir gingen zu einem Italiener um die Ecke, kauften Pizza für den Abend ein und liefen durch das plötzlich auftauchende Gewitter Richtung Hotel. Unsere Entscheidung umzukehren war dann wohl die Richtige.

Nun genießen wir den Abend und werden morgen unsere Tour weiter fortsetzen, wir wollen ja schließlich auch gerne das Weiße Haus und Co. sehen. 

Bis dahin

Nicole & Michael

  • Kamera: NIKON D5100

Letzter Tag unserer Rundreise

Heute morgen startete unser Tag ausnahmsweise mal nicht mit einem Frühstück, denn dies bot unser gestriges Hotel nicht an. Nachdem wir unsere Koffer gepackt hatten, checkten wir aus und fuhren los. Es stand eine Strecke von 600 km an. Einmal quer durchs Land. Um für die Fahrt gestärkt zu sein, hielten wir bei McDonald’s und genossen ein typisch amerikanischen Frühstück (Pancakes lassen grüßen). Nun tankten wir den Wagen noch einmal voll und fuhren 1,5 Stunden bis zur nächsten Autobahn in Florence. Am Abend erreichten wir dann unser Hotel direkt am Flughafen von Atlanta. Wir packten alle Sachen aus unserem Mietwagen und brachten diesen zurück. Nun entspannen wir uns vor unserem Weiterflug nach Washington D.C.

Fazit bis jetzt:

Gefahrene Meilen: 2956 miles = 4757,2 km

Gelaufene Killometer im Urlaub bis zum heutigen Tag: 132,9 km

Alles in allem, ein guter Schnitt. Es war jedoch der erste und letzte JEEP den wir gefahren sind (hoher Verbrauch und klein).

Bis jetzt haben wir schon viel gesehen und freuen uns nun auf unsere Zeit in Washington D.C. 

Bis dahin

Nicole & Michael 

Shopping und Schwimmen, so kann man den Tag genießen

Heute morgen starteten wir unsere Weiterreise mit einem Ausflug in eines der vielen Outlet Center Amerikas. Im Tanger Outlet in North Charleston wurden wir dann auch fündig. Wir kauften ein paar Crocs für die Arbeit und sollten daraufhin ein Paar kostenlos bekommen. Das eigentliche Paar kostete 45$, bezahlt haben wir gerade mal 23$ für zwei Paar (verstehe einer mal die Rechnung). Nach dem erfolgreichen Shopping gingen wir noch in ein Uniform Outlet, dort gab es neben Stethoskopen auch Krankenhauskleidung von Grey’s Anatomy (einer berühmten US TV-Serie). Nach dieser entspannten Shoppingtour fuhren wir auf dem Highway No 17 in nördliche Richtung, um nach knapp 130 km unser Hotel in Surfside Beach – nahe Myrtle Beach – zu erreichen. Auf dem Parkplatz des Hotels angekommen, berechnete unser Navigationsgerät die Strecke neu und wollte uns noch einmal knapp 6400 km durch die Wildnis schicken.


Wir checkten ein, zogen uns Badesachen an und gingen in den 23°C warmen Atlantik. Nach dieser kurzen Abkühlung, ging es noch kurz in den Hotel-Pool, bevor wir mit dem Auto weiter nach Myrtle Beach fuhren. Dort angekommen, wurden wir von einem Freizeitpark nach dem anderen überrascht. Vor allem Mini Golf Fans kommen hier auf ihre Kosten, sie können in mitten von Wasserfällen und Teichen spielen. Eine der Attraktionen Myrtle Beachs ist jedoch das Riesenrad am Strand, welches einen Blick auf die nett angelegte Strandpromenade gibt. Leider ist der Preis von 14$/Person unserer Meinung nach, nicht gerechtfertigt. Auch den Pier 14, welcher direkt auf den Atlantik führt, muss man für einen Besuch bezahlen. An der Strandpromenade selbst, stehen diverse Spielhallen, Restaurants und Souvenirläden nebeneinander. Nach einem kurzen Spaziergang über die Promenade, ging es über die Straße wieder zurück. An dieser kommen dann die Erwachsenen auf ihre Kosten, dort reiht sich eine Attraktion an die andere (Horrorhaus und Co.). Man wird bei dem Besuch von Myrtle Beach das Gefühl nicht los, dass man versucht hat, den Santa Monica Pier an den Atlantik zu holen. 


Mit vielen Eindrücken fuhren wir zurück zu unserem Hotel in Surfside Beach, wo wir in einem kleinen Restaurant gegenüber zu Abend aßen. Nun entspannen wir uns im Hotel (trotz aktuell laufenden Thunderstorm-Warnungen im TV), bevor wir morgen wieder 600 km nach Atlanta zurückfahren und unsere Rundreise unterbrechen. Mittwoch geht es dann mit dem Flugzeug weiter nach Washington D.C. 

Bis dahin

Nicole & Michael 

  • Kamera: iPhone 6s

Willkommen in South Carolina

Recht früh starteten wir heute unsere Reise nach South Carolina. Nach gut 160 km wollten wir unser erstes Zwischenziel erreichen, die Magnolia Plantation, welche kurz vor Charleston liegt. Wir fuhren von der Interstate ab und wurden über Land in Richtung Charleston geführt. Neben vielen Geiern, die ihr Festmahl am Wegesrand genossen, sahen wir viel Wasser und noch mehr Wald. Kurz vor unserem Zwischenziel stockte unser Navigationsgerät (dem war auch zu heiß, auf einmal stand wieder 8500 km bis zum Ziel) und wir musste auf handelsübliche Navigation umstellen. Pünktlich erreichten wir die Magnolia Plantation, legten Sonnenmilch auf und wollten dann unsere Tour starten. Netterweise gaben uns zwei Asiaten ihre Eintrittskarten, da sie diese nicht mehr brauchten. Somit hatten wir uns insgesamt 30$ Eintritt gespart. Wir liefen zum Haupthaus, von welchem der Rundgang durch den riesigen Garten begann. Neben vielen wildgewachsenen Pflanzen, waren auch noch mehrere Teiche mit Brücken angelegt. An jedem Teich fanden wir Hinweisschilder, dass sich auch Alligatoren in den Teichen befinden, welche man nicht provozieren soll. Leider fehlte ein Hinweisschild für Schlangen, denn Nicole wäre fast auf eine getreten, die gerade den Weg überquert hatte. Wir spazierten gut 2,5 Stunden durch den Garten bei gefühlten 90% Luftfeuchtigkeit und 35°C Temperatur. 


Nach diesem Spaziergang füllten wir dann unseren Wasservorrat wieder auf und fuhren Richtung Charleston. Dort angekommen checkten wir im Hotel ein, welches direkt neben dem Uniklinikum liegt, Nach einer kurzen Verschnaufpause fuhren wir dann in die Stadt und spazierten entlang der Einkaufsstraße, vorbei an wunderschönen alten Bauten, bis hin zum berühmten Markt, auf dem damals Sklaven gehandelt wurden. Unterwegs wurde das Wetter immer drückender, sodass wir uns ein Wasser gönnten. Auf dem Weg kamen wir auch an einem Park vorbei, wo viele Künstler ihre Bilder verkauft haben. Nach gut 1,5 Stunden fuhren wir mit unserem Auto an die südliche Spitze Charlestons, wo sich zwei Flüsse treffen und in den Atlantik fließen. Von dort aus hatten wir dann auch einen guten Blick zu einer weiteren Pont du Normandie, vor der ein Flugzeugträger geparkt war. Nun fuhren wir nach einem kurzen Einkauf im Supermarkt wieder zum Hotel und entspannen bei kühlen Temperaturen. 


Morgen geht es weiter Richtung Norden nach Myrtle Beach.

Bis dahin 

Nicole & Michael

  • Kamera: Canon PowerShot SX280 HS

Weiterfahrt nach Georgia

Am frühen Morgen checkten wir in unserem Hotel aus und fuhren den Highway No 1 in nördliche Richtung. Es ging mitten durch Jacksonville, vorbei an dem dortigen modernsten Frachthafen der USA. Dort erreichen u.a. viele in Europa produzierte Autos das amerikanische Festland. Die Masse an Ladung konnte man auch auf Anhieb sehen, eine riesige Hochseefähre stand neben der anderen. Um den Meeresarm am Frachthafen zu überqueren, fuhren wir die Pont du Normandie (zumindest sah die Brücke ihren Ausmaßen ähnlich) entlang. 


Nach ungefähr einer halben Stunde hatten wir Jacksonville hinter uns gelassen und fuhren weiter in nordöstliche Richtung. Auf Höhe von Brunswick verließen wir die Autobahn für einen kleinen Abstecher nach Jekyll Island, welche von den Schönen und Reichen der USA gegründet wurde. Die Insel selbst erreicht man über einen Damm (nachdem man 6$ Eintritt gezahlt hat), welchen man jedoch mit Vorsicht befahren sollte. Die dort angebrachten Hinweisschilder warnen vor Schildkröten, welche die Straße überqueren. Auf der Insel selbst sind über 500 Schildkrötennester und eine Schildkrötenklinik zu finden. Wir fuhren mit dem Auto an die nördliche Spitze der Insel, parkten unseren Wagen an einem typisch amerikanischen Picknickplatz und spazierten am Strand entlang. Nach kurzer Zeit entdeckten wir dann auch mehrere Delfine, die in Ufernähe schwammen. Nach einem kurzen Spaziergang bei 42°C ging es wieder zurück zum Auto, wo wir unseren Wasservorrat erst einmal leerten. Nun fuhren wir an die andere Inselseite, der nach Sylt von Amerika anmutenden Insel. Auf dem Weg hielten wir noch an zwei weiteren Stränden an, welche aber nicht so einen schönen Sand aufwiesen, wie die in Florida. Am südlichen Ende von Jekyll Island waren keine Strände mehr sichtbar, nur ein recht großes Schwimmbad mit Wasserrutschen war ausfindig zu machen. Wir entschlossen uns nach einem kurzen Besuch des historischen Stadtkerns, unsere Fahrt weiter Richtung Norden fortzuführen.


Nach insgesamt gut 300 km sind wir an unserem heutigen Endziel, Savannah angekommen. Wir checkten im Hotel ein und machten uns dann auf ins Getümmel von Savannah. Da wir gerade das Memorial Day Wochenende haben (verlängertes Wochenende), war dementsprechend auch viel in der „Forrest Gump“ Stadt los. Wir schlenderten am Hafen an vielen netten kleinen Lädchen vorbei, kehrten in einem griechischen Restaurant ein, um dann den eigentlichen historischen Stadtkern zu erkunden. Der historische Stadtkern liegt mehrere Treppenstufen oberhalb der Speicherstadt am Hafen. Dort reiht sich ein Park an den nächsten. Viele Touristenbusse, Kutschen und Rikschas fuhren entlang der Straßen, außerdem konnte man auch umgebaute Leichenwagen sehen, welche die Touristen auf Bänken seitlich zur Fahrtrichtung durch die Gegend fuhren, als Geistertouren. Zwei wichtige Schauplätze der Stadt haben wir dann auch in der Abenddämmerung gefunden, den Chippewa Square und den Forsyth Park. Am Chippewa Square stand die berühmte Parkbank, auf der Forrest Gump seine gesamte Lebensgeschichte erzählte. Mittlerweile steht die Bank im Museum, da sie sonst dem Vandalismus zum Opfer fallen könnte. Ein weiterer sehenswerter Park im historischen Distrikt ist der Forsyth Park, in welchem sich ein schöner alter Fontänenbrunnen befindet (Achtung: viele angriffslustige Mücken!). Neben den vielen Parks seien auch die schönen Häuser drumherum noch zu erwähnen, die den Südstaaten ihr eigentliches Flair geben.


Nun entspannen wir uns am Abend noch bei Ü 30°C Außentemperatur im Hotel, um morgen weiter Richtung Norden zu fahren. Das nächste Ziel ist Charleston, welches letzten Montag unter Wasser stand. Drückt uns die Daumen, dass alles wieder trocken ist.

Bis dahin

Nicole & Michael

  • Kamera: Canon PowerShot SX280 HS

Einmal von West nach Ost

Heute morgen brachen wir recht früh auf, um unser Reiseziel Saint Augustine zu erreichen. Wir gaben die Daten in unser Navigationsgerät ein und warteten auf die Routenführung. Nach einer Weile spukte unser Gerät die Route aus und berechnete uns für die Strecke 13700 km (wir wollten eigentlich nicht die Welt umrunden…). 


Verdutzt schauten wir in unsere Karte und fuhren drauf los. Es ging erst einmal in nördliche Richtung, um die Interstate 10 (Autobahn) zu erreichen. Über diese Interstate ging es gen Osten, vorbei an der Hautpstadt Florida’s Tallahassee und vielen kleineren Städten. Auf dem Weg fütterten wir unser Navi erneut mit den Daten, sodass es auch endlich mal realistische Werte anzeigte. Auf den letzten 150 km erreichten wir kurz von Jacksonville einen Stau, fuhren schnell ab und versuchten diesen zu umrunden, was uns auch fast gelang. Wir fuhren über Land an der Autobahn vorbei, jedoch war keine Auflösung des Staus zu sehen. Wir fuhren daraufhin ein McDonalds Restaurant an, loggten uns im Internet ein und ließen uns durch das iPhone eine neue Route ausrechnen (die Nebenstrecken waren auch sehr voll). Das iPhone zeigte uns eine neue Route auf, welcher wir auch gerne folgten. Es ging mitten durch die Pampa Florida’s, vorbei am Florida State Prison (Staatsgefängnis) und vielen Seen und Dörfern. Auf dem Weg mussten wir dann auch mal tatsächlich einem Tier ausweichen, auf Höhe des Gefängnisses überquerte nämlich eine Schildkröte die Straße (das die das überhaupt so weit geschafft hat). Nach insgesamt knapp über 600 km Fahrtstrecke und einer Fahrtzeit von knapp acht Stunden erreichten wir Saint Augustine an der Ostküste Florida’s. Dort checkten wir im Hotel ein und fuhren in die historische Altstadt. Saint Augustine ist die älteste durchgehend bewohnte Stadt Florida’s, sie wurde durch Spanier gegründet. Den spanischen Einfluss kann man dieser Stadt auch heute nicht absprechen, sie bietet neben einem Fort und einem kleinen Hafen, eine sehr schöne Altstadt, mit einem noch schöneren College. Wir spazierten am Fort vorbei, bummelten dann durch die Gassen der Altstadt und kehrten dann in einem britischen Restaurant ein. Dort gab es dann zur Feier des Tages Fish & Chips (frisch und lecker) und einen Burger (jetzt darf man mal raten, wer was gegessen hat?!?!). 


Nach diesem schönen Abend fuhren wir wieder in unser Hotel, wo wir uns vom heutigen Tag erholen. 

Morgen geht es dann weiter nach Savannah, die Stadt, in der Forrest Gump spielt.

Bis dahin

Nicole & Michael 

  • Kamera: iPhone 6s

Posted from here.

Weiter Richtung Osten nach Florida

Nach einem guten Start in den Tag, mit einem Mini Frühstück, ging es für uns durch Mobile City weiter Richtung Florida. Unser heutiges Ziel war Fort Walton Beach, welches nur 70 km von der Grenze zu Alabama liegt. Der Weg führte entlang der Interstate 10 und des gefühlt kompletten Highway 98 über diverse Brücken, durch Tunnel und sogar mitten durch ein Militärgebiet. In Mobile fuhren wir direkt an der dort liegenden USS Alabama vorbei, welcher wir nach kurzer Überlegung nicht besucht haben. 


Unser erstes Etappenziel sollte heute der Pensacola Leuchtturm sein, welcher an der Küste vom Golf von Mexico den Schiffen den Weg weist. Nachdem wir die Grenze zu Florida passierten, bogen wir ab und folgten den Anweisungen des Navigationsgerätes. Nach ein paar Kilometern sollten wir der Straße weiter folgen, was sich jedoch initial als schwierig erwies. Um der Straße zu folgen, musste man mitten in ein gut bewachtes Militärgebiet fahren, welches an den Eingangstoren Wachposten positioniert hatte. Wir fuhren vor den Posten, sahen nur Schilder mit der Aufschrift ID (Ausweis) vorzeigen und Achtung Militärisches Sperrgebiet, überlegten kurz und fuhren davon. Wir fuhren eine andere Straße auf der Suche nach dem Leuchtturm ab, entfernten uns dadurch aber immer weiter. Erneut fuhren wir zu dem Wachposten und probierten es aus, zeigten unsere Ausweise vor, sagten dass wir den Leuchtturm sehen wollen und schon durften wir passieren. Wir fuhren innerhalb des Geländes, vorbei an einem großen Flughafen mit dazugehörigem Museum, bis zum Leuchtturm. An diesem hielten wir, schauten uns um und machten ein paar Bilder. Danach fuhren wieder zurück zum Haupteingang, von wo aus es weiter Richtung Fort Walten Beach ging. 


Die Strecke führte entlang der Südspitze Pensacolas weiter über mehrere „Inseln“, vorbei an vielen weiteren Militärbasen zu unserem heutigen Hotel. Nach dem Check in, bezogen wir das Zimmer und setzten uns erneut ins Auto. Wir fuhren weiter auf die Okaloosa Insel, welche Fort Walten Beach vorgelagert ist, um einen der „schönsten“ Strandabschnitte zu besuchen. Nach einer etwas längeren Suche konnten wir einen freien Strandabschnitt finden, richteten unsere Handtücher und gingen in den Golf von Mexico (recht warm). Nach gut 2 Stunden und gefühlten 10 kg Sand in Haaren und auf der Haut (hier weht der Wind recht stark) packten wir unsere Sachen und fuhren zurück zum Hotel. 


Nun entspannen wir uns von diesem schönen Tag und bereiten uns auf unseren morgigen Trip vor. Morgen fahren wir einmal komplett Florida von West nach Ost ab, es geht ins knapp 600 km entfernte Saint Augustine, welches an der Atlantikküste liegt.

Bis dahin

Nicole & Michael

  • Kamera: Canon PowerShot SX280 HS

Ein entspannter Tag in den Südstaaten

Nach dem Frühstück checkten wir heute morgen aus und fuhren zu einem Shoppingcenter nördlich von New Orleans. Dort kauften wir noch etwas ein, um das Tax Refund zu nutzen. Nach dem Einkauf ging es für uns weiter in nordöstlicher Richtung, wir durchfuhren von Louisiana kommend die Mississippi State Line, um am Nachmittag in Alabama anzukommen. Dort verweilen wir seit dem Nachmittag in Mobile, wuschen unsere Wäsche und entspannten uns. 

Morgen geht es Weile nach Florida, um einen weiteren Bundesstaat abzuhaken. 

Bis dahin

Nicole & Michael

Tag 2 in New Orleans

Nach einem wirklich schönen Frühstück (mit Bagels) ging es heute morgen auf Sightseeingtour durch New Orleans. Als erstes wollten wir uns bei sengender Hitze einen Friedhof anschauen, welcher in vielen Reiseführern empfohlen wird. Das besondere an diesen Friedhöfen hier ist, dass alle überirdisch begraben werden. Nach knapp 700m erreichten wir den Friedhof und wurden vor dem Eingangstor von einer Dame abgefangen, diese erklärte uns, dass man den Friedhof nur in Verbindung mit einer geführten Tour besuchen kann. Die Tour sollte 20$/Person kosten. Einige Sachen in den Staaten sind ja schon komisch, aber das übertrifft alles! Unverrichteter Dinge zogen wir weiter und spazierten über die Canal Street, die Haupteinkaufsstraße Nouvelle Orleans (die französische Bezeichnung). 


Nach ein paar Blocks drehten wir ab und gingen Richtung Mississippi, eine Dampfschiffstour stand an. Wir steuerten den Dock an, kauften uns Tickets und betraten mit gefühlten tausend weiteren Menschen den Dampfer. Nach einer kurzen Begrüßung vom Kapitän ging die Fahrt dann los, flussabwärts in den Industriehafen (eine romantischere Stelle hätte man sich kaum aussuchen können). Innerhalb von 30 min erreichten wir den Hafen, drehten und fuhren die gleiche Strecke innerhalb von 1,5 h zurück. Nebenbei sahen wir einen weiteren Schaufelraddampfer auf dem Mississippi, welcher aber laut des Kapitän kein Originaler sei (der fuhr mit Diesel). Unsere Natchez fuhr tatsächlich noch mit Dampf, davon konnte man sich im laufenden Betrieb im Maschinenraum überzeugen. 


Nachdem das Schiff angelegt hat, gingen wir von Board und suchten im French Market ein Café auf, welches die New Orleans Spezialität schlecht hin serviert, Beignet (zu gut deutsch: Krapfen mit viel viel Puderzucker). Zu den Beignet wurde dann auch noch ein typischer Café au lait serviert (gefühlt ohne Koffein). Das typisch französische Café war übrigens vollständig in asiatischer Hand. Wir setzten unseren Spaziergang in südliche Richtung fort, stöberten dabei in einigen netten Läden, lauschten der unüberhörbaren Musik an jeder Straßenecke, bis wir das Riverwalk Outlet antrafen. Dort wurde dann erst einmal ein wenig geshoppt. Zu unserer positiven Überraschung erfuhren wir beim Shopping auch, dass es in Louisiana ein Tax Refund Service gibt (man bekommt als Ausländer nach Vorlage des Reisepasses die Steuern wieder). Neben Louisiana bietet diesen Service nur noch Texas an. Wir machten natürlich von dem Tax Refund gebrauch und verließen daraufhin das Einkaufszentrum. Nun fuhren wir mit einer der historischen Straßenbahnen die Canal Street entlang, um unserem Hotel ein wenig näher zu kommen. 


Wir verstauten unsere eingekauften Sachen und gingen in ein Restaurant neben unserem Hotel. In diesem aßen wir gut zu Abend, u.a. bestellten wir einen Po Boy (steht für poor (armer) Boy), welcher aus einem belegten Baguette mit Pommes als Beilage besteht. Nach dem Essen spazierten wir erneut eine Runde durch das French Quarter und genießen nun unseren letzten Abend in New Orleans.

Morgen geht es weiter nach Alabama, genauer gesagt nach Mobile.

Bis dahin

Nicole & Michael

  • Kamera: NIKON D5100

Entlang des Mississippi ging es heute nach New Orleans

Am heutigen Morgen starteten wir unsere Weiterreise bei starker Bewölkung mit einigen Regenschauern. Erstes Ziel des Tages, die Hauptstadt Louisiana’s, Baton Rouge, am Ufer des Mississippi Rivers. Nach gut einer Stunde erreichten wir diese und steuerten direkt das Capitol von Louisiana an. Dieses Capitol kann definitiv auf die Liste der größten Bausünden der Welt aufgenommen werden, bis auf den davor angelegten Park, welcher sehr gepflegt schien. Nach diesem kurzen Ausflug nach Baton Rouge, steuerten wir unser nächstes Ziel an, eine der vielen Plantagen am Ufer des Mississippi. Wir überquerten dafür den Mississippi mittels einer riesigen Brücke, fuhren vorbei an der derzeitigen Haupteinnahmequelle (eine Ölraffinierie nach der anderen) in südlicher Richtung.


An der ersten Plantage angekommen, stiegen wir aus und verschafften uns zu Fuß einen Überblick. Die Plantage selbst wollten wir nicht besuchen, da wir uns für die Besuch einer weiteren am heutigen Tage entschieden hatten. Wir machten ein paar Photos und fuhren dann weiter südlich zur Oak Alley Plantage.


Nach gut 50 km erreichten wir die Oak Alley Plantage, welche sich ebenfalls direkt am Mississippi in unmittelbarer Umgebung zu vielen anderen Planatagen befindet. Den Namen Oak Alley verdient diese Zuckerrohrplantage nicht umsonst, denn vom Fluß aus gesehen, spaziert man eine lange Allee entlang, welche von 300 Jahre alten Eichen umgeben ist. Auf dem gesamten Gelände befinden sich 28 dieser schönen alten Bäume. Nach dem wir unsere Tickets am Eingang gekauft haben (es gab Rabatt auf eine ADAC (AAA) Mitgliedschaft) spazierten wir entlang der Rückseite des Haupthauses auf einer ähnlich angelegten Allee, wie sie auf der Frontseite zu sehen ist. Wir betraten das Haupthaus und folgten unserem Guide, welcher viele interessante Informationen über das Leben und die Probleme dieser Plantage zu berichten wusste. Die Plantage, welche unter französischer Führung stand, hatte 114 Sklaven, wovon 80 auf den Feldern gearbeitet haben. Nach der Führung durch das Haupthaus, sahen wir uns noch einen Film über die Zuckerrohrernte an und gingen dann zurück Richtung Parkplatz, wo wir eine weitere Ausstellung über das Leben der Sklaven sahen. Mit den ganzen Eindrücken verließen wir die Plantage und setzten unsere Fahrt weiter Richtung Süden fort.


Nach weiteren knapp 90 km (wovon man ca 40 km über eine Brücke fuhr) kamen wir am frühen Abend in New Orleans an, wo wir unmittelbar an der Bourbon Street wohnen. Nach dem Check in und einer langen Parkplatzsuche spazierten wir noch eine Runde durch das French Quarter, indem unser Hotel liegt. Bei dem Spaziergang merkte man, dass die Bourbon Street ihrem Namen alle Ehre macht, kaum ein nüchternes Gesicht konnte man erkennen. 


Nun bleiben wir bis Mittwoch in New Orleans und setzen dann unsere Fahrt fort.

Bis dahin

Nicole & Michael 

  • Kamera: iPhone 6s