Entlang des Mississippi ging es heute nach New Orleans

Am heutigen Morgen starteten wir unsere Weiterreise bei starker Bewölkung mit einigen Regenschauern. Erstes Ziel des Tages, die Hauptstadt Louisiana’s, Baton Rouge, am Ufer des Mississippi Rivers. Nach gut einer Stunde erreichten wir diese und steuerten direkt das Capitol von Louisiana an. Dieses Capitol kann definitiv auf die Liste der größten Bausünden der Welt aufgenommen werden, bis auf den davor angelegten Park, welcher sehr gepflegt schien. Nach diesem kurzen Ausflug nach Baton Rouge, steuerten wir unser nächstes Ziel an, eine der vielen Plantagen am Ufer des Mississippi. Wir überquerten dafür den Mississippi mittels einer riesigen Brücke, fuhren vorbei an der derzeitigen Haupteinnahmequelle (eine Ölraffinierie nach der anderen) in südlicher Richtung.


An der ersten Plantage angekommen, stiegen wir aus und verschafften uns zu Fuß einen Überblick. Die Plantage selbst wollten wir nicht besuchen, da wir uns für die Besuch einer weiteren am heutigen Tage entschieden hatten. Wir machten ein paar Photos und fuhren dann weiter südlich zur Oak Alley Plantage.


Nach gut 50 km erreichten wir die Oak Alley Plantage, welche sich ebenfalls direkt am Mississippi in unmittelbarer Umgebung zu vielen anderen Planatagen befindet. Den Namen Oak Alley verdient diese Zuckerrohrplantage nicht umsonst, denn vom Fluß aus gesehen, spaziert man eine lange Allee entlang, welche von 300 Jahre alten Eichen umgeben ist. Auf dem gesamten Gelände befinden sich 28 dieser schönen alten Bäume. Nach dem wir unsere Tickets am Eingang gekauft haben (es gab Rabatt auf eine ADAC (AAA) Mitgliedschaft) spazierten wir entlang der Rückseite des Haupthauses auf einer ähnlich angelegten Allee, wie sie auf der Frontseite zu sehen ist. Wir betraten das Haupthaus und folgten unserem Guide, welcher viele interessante Informationen über das Leben und die Probleme dieser Plantage zu berichten wusste. Die Plantage, welche unter französischer Führung stand, hatte 114 Sklaven, wovon 80 auf den Feldern gearbeitet haben. Nach der Führung durch das Haupthaus, sahen wir uns noch einen Film über die Zuckerrohrernte an und gingen dann zurück Richtung Parkplatz, wo wir eine weitere Ausstellung über das Leben der Sklaven sahen. Mit den ganzen Eindrücken verließen wir die Plantage und setzten unsere Fahrt weiter Richtung Süden fort.


Nach weiteren knapp 90 km (wovon man ca 40 km über eine Brücke fuhr) kamen wir am frühen Abend in New Orleans an, wo wir unmittelbar an der Bourbon Street wohnen. Nach dem Check in und einer langen Parkplatzsuche spazierten wir noch eine Runde durch das French Quarter, indem unser Hotel liegt. Bei dem Spaziergang merkte man, dass die Bourbon Street ihrem Namen alle Ehre macht, kaum ein nüchternes Gesicht konnte man erkennen. 


Nun bleiben wir bis Mittwoch in New Orleans und setzen dann unsere Fahrt fort.

Bis dahin

Nicole & Michael 

  • Kamera: iPhone 6s
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