Von Ost nach West, dann weiter Richtung Süden

Nachdem uns Chicoutini nicht wirklich zugesagt und die Wolkendecke schlechtes Wetter prophezeit hat, führte unsere erste Strecke am heutigen Morgen in Richtung Chambord. Chambord liegt 80 km westlich von Chicoutini am Lac St. Jean, einem See, der riesige Ausmaße besitzt. Das Örtchen besteht aus einer Hauptstraße, von der ein weiterer Highway abgeht, viele Sehenswertes ist dort nicht zu finden, außer: ein Wasserfall. Um zu diesem zu kommen, mussten wir fünf weitere km fahren, um dann festzustellen, dass man 26$/Person für die Besichtigung verlangt. Wucher!!! Das Geld haben wir uns gespart und sind von dort aus direkt auf den Highway 155 Richtung Süden gefahren.
Während der dreistündigen Fahrt Richtung Süden, vorbei an vielen Seen und noch viel mehr Bäumen, lockerte sich teilweise die Wolkendecke auf. Während die Sonne schien, kletterte die Temperatur zeitweise von 16 auf 24 Grad. Inmitten unserer Route kam es dann jedoch zum Wolkenbruch und wir konnten nur noch mit Schrittgeschwindigkeit weiterfahren. Zum Glück hatten wir die meisten Schnappschüsse schon im Kasten.
Nun sind wir gut in Trois-Rivières angekommen, einen Ort, den man sich nicht merken muss, denn etwas schönes haben wir hier noch nicht gefunden. Zum Glück haben wir diese Stadt auch nur als reines Durchreiseziel genommen. Morgen früh geht es direkt weiter nach Montreal, von wo aus unser Flug am Abend Richtung New York startet. Big Apple, wir kommen, wenn auch nur für einen zweistündigen Besuch.

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The Fog

Nachdem wir am heutigen Morgen die Gardinen öffneten, wurden wir von einer Nebelwand begrüßt. Die Sichtweite betrug ungefähr 20-30 m. Wir befürchteten, dass unsere geplante Whalewatching Tour ins Wasser fallen würde.
Nach dem Frühstück fuhren wir erst einmal Richtung Bootsanleger, welcher 500 m von uns entfernt lag (konnten wir nur aufgrund des Nebels nicht sehen). Am Bootsanleger checkten wir ein und man sagte uns, dass die Tour stattfindet. Da wir eine Geld-zurück-Garantie (Wal Garantie) hatten, sind wir mitsamt den Tickets an Bord gegangen. Das Boot fuhr los und der Nebel lichtete sich ein wenig (dafür fiel die Temperatur auf ca. 6 Grad). Kaum auf dem Wasser rief die begleitende Biologin schon die ersten Wale aus, von da an ging es nur noch, Beluga auf 11 Uhr, Mink Wale auf 6 Uhr, Seehunde auf 3 Uhr. Es schüttete teilweise aus Eimern, sodass wir nicht die gesamte Zeit draußen stehen konnten, jedoch konnten wir ein paar Schnappschüsse machen (leider etwas dunklere, dank der Wetterlage). Mit dem Schiff fuhren wir dann noch ein wenig den Fjord entlang, begleitet von einer Gruppe Belugas. Leider konnten wir keine Buckel oder Blauwale sehen, diese sieht man trotz ihrer Größe leider auch nur relativ selten (vielleicht hätten wir heute besser Lotto gespielt).
Alles in allem war dieser Ausflug jedoch ein schönes Erlebnis, denn die Wal Garantie wurde definitiv eingehalten.
Nach der Tour ging es dann den Highway Richtung Norden weiter, jedoch mit einem Hindernis, der Fjord. Dieser unterbricht den Highway, sodass man mittels Fähre auf die andere Seite muss. Aber auch dies stellte kein Problem dar, die Fähren fahren alle 10 min kostenlos hin und her. Neben vielen LKW’s stehend, ging es ans nördliche Ufer, nach Tadoussac. In Tadoussac aßen wir in einem schönen kleinen französischen Café zu Mittag (Quiche Lorraine) und fuhren danach über den Highway 130 km Richtung Westen, nach Chicoutini.
Nun verbringen wir den Abend in Chicoutini, von wo es morgen in Richtung Trois Riviere weitergeht.

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Jenseits der Zivilisation

Am heutigen morgen verließen wir im Regen unser Hotel und fuhren in Richtung Quebec Neustadt.
Bei unserer Ankunft war der Himmel kurzzeitig trocken, sodass wir einen kurzen Spaziergang um das Parlamentsgebäude machen konnten. Das Gebäude scheint eine Kopie des Parlamentsgebäudes in Ottawa zu sein, nur in einer etwas kleineren Form.
Während des Spaziergangs fing es dann aber leider wieder an zu regnen, sodass wir unsere Fahrt weiter fortsetzten. Nächster Haltepunkt war das Kaufhaus Place Ste-Foy, wo wir uns die Zeit während des schlechten Wetters vertrieben (wir wollten auch nicht direkt zu unserem nächsten Tagesziel fahren, da es „etwas“ abgelegen liegt). Nach einem Spaziergang durch die vielen verschiedenen Läden, tranken wir noch gemütlich einen Kaffee und zogen gegen Nachmittag weiter in Richtung Baie Sainte Catherine.
Baie Sainte Catherine liegt 200 km (Berg auf und Berg ab, 11% Gefälle, damit die Bremsen auch mal glühen) nordöstlich von Quebec und somit am A…. der Welt. Der nette Ort besteht aus einer einzigen Straße und wird noch nicht einmal von unserem Navi erkannt (naja, dafür ist unsere Unterkunft aber auch schnell gefunden, bei den 5 Häusern).
Am Bed & Breakfast Motel angekommen, wurden wir direkt von unserer Gastmutter empfangen, die netterweise nur Französisch sprechen kann (Gott sei Dank spricht meine besser Hälfte Französisch).
Nach einem kleinen Snack auf der Veranda mit einem wundervollen Blick auf den Sankt Lorenz Strom, bereiten wir uns nun auf die morgige Walfang… äh Whalewatching Tour vor.
Drückt die Daumen, dass wir genügend vor die Linse bekommen (binnen der letzten Tage wurde auch ein Blauwal gesehen).

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Irrungen und Wirrungen, der Weg nach Quebec City

Nach dem Check Out in Montreal ging es direkt nach Quebec City, erste Station sollte der Montmorency Wasserfall sein. Adresse eingegeben und los ging es ins 230 km entfernte Quebec.
Was man während der Fahrt schon bemerkte: je weiter man in den Norden vorstößt, desto weniger wird englisch gesprochen.
Das Navi führte uns direkt zu der auf der Homepage angegeben Adresse. Als wir dort ankamen, standen wir auf den Parkplatz eines chinesischen Restaurant, weit und breit kein Wasser zusehen.
Nächster Versuch, nun gaben wir das Ziel über die Points of Interests ein. Leider merkten wir zu spät, dass das Navi mit der Sehenswürdigkeit etwas anderes meinte, als wir. Wir befanden uns nun direkt in der Altstadt auf dem Berg, mit einem schönen Blick auf den Sankt Lorenz Strom. Der Vorteil war, dass wir diese Station sowieso auf unserer Liste hatten. Nach einem langen Spaziergang und etlichen Höhenmetern haben wir die Bergspitze erreicht, an der sich die Zitadelle befindet (wird gerade umgebaut). Von der Zitadelle aus hat man den besten Blick über die Stadt (vor allem auf das Schloss) und das viele Wasser drumherum.
Nun ging es wieder zurück zum Auto für Versuch Nr 3, dieses Mal gaben wir die Adresse aus dem Reiseführer ein. Nun ging es wieder stadtauswärts. Am Ziel angekommen, man kann es sich denken: weit und breit kein Wasser. Nachdem wir schon fast verzweifelt waren, guckten wir uns die Umgebung dank des iPhone an und siehe da: das Ziel lag in 7 km Entfernung.
Ohne Navi ging es dann weiter und wir haben das Ziel erreicht. Vom Parkplatz aus ging es dann endlich zu dem Wasserfall, der höher als die Niagara Fälle, jedoch nicht annähernd so breit ist. Den Wasserfall kann man mithilfe einer Brücke überqueren, diese bietet auch einen schönen Blick in Richtung Levis (einem Vorort von Quebec). Nach weiteren Höhenmetern ging es nun in Richtung Hotel, wo wir entspannen.
Morgen geht es nach Baie St. Catherine, von wo aus am Mittwoch die Whale watching Tour startet.

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Tag 2. in Montreal oder doch Paris?!?

Der heutige Tag begann an der nächstgelegenen Metro Station, dem Victoria Square. Das Eingangstor kam uns ziemlich bekannt vor, es sah wie eines aus Paris aus. Und siehe da, es wurde dort abgebaut und in Montreal wieder errichtet (man merkt immer mehr, dass man sich in einer französisch geprägten Kultur aufhält).
Mit der Metro ging es dann in Richtung Altstadt. Beim Ausstieg stellten wir uns die Frage: Befinden wir uns noch in Nordamerika oder wieder in Mitteleuropa?! Vor uns stand nämlich die Kathedrale Notre Dame. Da wir die Kathedrale aufgrund einer laufenden Messe nicht besichtigen konnten, bummelten wir ein wenig durch die alten Gassen. Auch hier fanden wir viele Parallelen zur französischen Hauptstadt.
Von der Altstadt aus ging es dann weiter zum alten Hafen, der nicht gerade ein Aushängeschild darstellt. Viel interessanter ist der neu angelegte Bereich nebenan, von wo aus man einen sehr schönen Blick auf den Sankt Lorenz Strom, den vorgelagerten Inseln (mit daraufliegendem Biosphere, Freizeitpark und der Formel 1 Rennstrecke) und der Skyline hat.
Nach einer kurzen Pause ging es dann mit der Metro unterhalb des Flusses in Richtung Insel. Beim Ausstieg bemerkt man direkt die riesige Konstruktion des Biosphere, welches für die Expo gebaut wurde. Über eine Brücke ging es dann weiter Richtung Casino Montreal, welches inmitten der Rennstrecke liegt. Auf der Rennstrecke fand heute ein Radrennen statt, sodass wir diese leider nicht großartig besichtigen konnten.
Nun ging es für eine Pause nach einem langen Spaziergang Richtung Hotel, um zur Abenddämmerung wieder fit zusein.
Zum Abend hin bewegten wir uns in Richtung Mont Royal, dem 233 m hohen Hügel inmitten der Stadt mit dem besten Blick auf die Skyline. Ein paar hundert Photos später ging es dann mit Bus und Bahn in Richtung Innenstadt, wo wir noch einen kleinen Snack in Chinatown zu uns nahmen.
Nun genießen wir den letzten Abend in Montreal und entspannen uns für die Fahrt morgen: Fahrtziel: Quebec City

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