Heute heißt es leider schon wieder Goodbye Amerika, Welcome Germany

Der gestrige Morgen begann früh, da wir für 10 Uhr eine Airboat Tour in den Everglades gebucht hatten. Nach eineinhalb Stunden Fahrt erreichten wir Everglades City, einem kleinen Ort im Westen der Everglades, in dessen Nähe die kleinste Poststation Amerikas steht (siehe Bild).
Nach kurzen Vorbereitungen (lange Sachen und viel anti Moskitomittel) startete unsere Tour mit Captain Thompson, welcher damals in Deutschland stationiert war, jedoch kein deutsch sprechen konnte. Nur wir vier fuhren mit dem Boot durch die schmalsten Ecken der Everglades, sowohl mit hoher, als auch mit niedriger Geschwindigkeit (wir haben ein Video gemacht). Nach kurzer Zeit fuhren wir in eine etwas abgelegene Ecke, wo schon die Alligatoren auf uns warteten. Einen konnten wir im Schatten der Bäume entdecken, jedoch jeglicher Lockversuch schlug fehl (obwohl sowohl der Skipper, als auch ich Opferangebote den Tieren unterbreitet haben; die mögen wohl keine deutschen Frauen). Nach diesem kurzen Halt ging es zu einer weiteren Stelle, an der schon mehrere Waschbären auf uns warteten. Die einen hielten Ausschau nach Nahrung, die anderen relaxten in den Baumwipfeln. Nach gut einer Stunde endete dann leider auch schon die Bootstour, welche sehr empfehlenswert ist.
Nun ging es noch ein Stückchen weiter in die Everglades, wo wir einen Tipp von unserem Skipper bekamen. Wir suchten einen kleinen abgelegen Fluss auf, wo die Alligatoren sich in der Sonne entspannten. Dort angekommen, lag schon eine Vielzahl von ihnen faul in der Sonne rum, andere bewegten sich zumindest zwischendurch mal.
Von dort aus ging es dann weiter Richtung Cape Coral, unser Pool wartete auf uns.
Am Abend gingen wir dann zum Abschluss des Urlaubes in einem Restaurant am Hafen essen.
Nun sitzen wir auf gepackten Koffern am Frühstückstisch und warten auf den Verwalter für die Hausabnahme. Dann geht es leider schon wieder weiter Richtung Flughafen, wo ein Nachtflug auf uns wartet.
Morgen früh werden wir dann wieder deutschen Boden betreten, mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

Somit geht eine weitere Reise zu Ende.

Bis dahin.

Die drei Frauen und der einsame Mann.

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Entspannung und Flipper Show

Nach einem ruhigen Vormittag (den haben wir uns nach gestern verdient), ging es heute mittag weiter Richtung Sanibel Island und Captiva, zwei vorgelagerten Inseln. Über eine kleine Brücke (die meiner Meinung nach viel zu hoch gebaut wurde, da ja keine großen Schiffe hindurch müssen) erreichten wir zuerst Sanibel Island, die größere der beiden Inseln. Am Ostende liegt ein historischer Leuchtturm, welcher jedoch nicht gerade sehenswert war. Da wir unter Zeitdruck waren (die Schiffstour war ja schon gebucht), fuhren wir zügig weiter Richtung Captiva. Die beiden Inseln sind über eine ca. 5m lange Brücke verbunden. Nach einer kurzen Suche fanden wir auch relativ zügig den Bootsanleger (inmitten einer Ferienanlage), um die Hälfte der Gruppe dort abzuliefern, die unbedingt Flipper sehen wollten.
Die andere Hälfte ging zum Strand, um dort gebrutzelt zu werden.
Die Suche nach Flipper wurde nach 1,5 Std erfolgreich beendet, strahlende Gesichter waren die Folge. Aber auch der Strandbesuch hat sich gelohnt, zwar bestand dieser hauptsächlich aus Muscheln, jedoch konnte man dort nahezu ungestört liegen.
Nach dem Zusammentreffen unserer Gruppen ging es dann für ein gemütliches Barbecue zurück zum Haus.
Morgen früh geht es dann weiter in Richtung Everglades, wo das Airboat schon gebucht ist.

Bis dahin

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Welcome to Miami

Nach einer dreieinhalb stündigen Fahrt (man muss einmal quer durch die Everglades) kamen wir am gestrigen Tag in Downtown Miami an. Nach dem Parken (7,50 $) ging es dann mit der kostenlosen Hochbahn zu den Sehenswürdigkeiten (zumindest dachten wir, bzw. der Reiseführer, dass es welche sind). In Little Havanna gingen wir durch die Einkaufspassage, wo es gelinde gesagt nur Ramsch gab. Jemand, der Parfum benötigt wäre hier genau an der richtigen Adresse gewesen, die Parfümerien standen nämlich nebeneinander (ob das alles immer original war, wer weiß). Von Little Havanna aus ging es dann weiter Richtung Bayside, von wo man aus einen schönen Blick aufs Wasser haben sollte. Die Betonung hier liegt auf sollte. Aufgrund von Abbauarbeiten (die letzten drei Tage war hier ein Musik Festival) wurde uns der Zugang verwehrt. Den einzigen Blick den wir haben konnten, war auf ein überdimensionales Schiff, welches dort ankerte, sonst gab es kaum etwas zu sehen.
Von der Bayside aus ging es dann, mit einem kleinen Umweg am Freedom Tower vorbei, zurück Richtung Auto.
Nun fuhren wir über eine Brücke ins 8km entfernte Miami Beach (Rooooooooooooooobert lässt grüßen). Miami Beach ist, obwohl man es kaum glaubt, eine eigenständige Stadt und hat mit Miami nicht wirklich viel zutun. Dort angekommen ging es dann, man mag es kaum glauben, zum Strand (Atlantik Küste). Nach einem kurzen Spaziergang über den Strand ging es dann weiter über den Ocean Drive mit den wunderschönen Art Deco Häusern in Richtung Einkaufszentrum (Apple lässt grüßen), wo wir auch die nicht so schönen Seiten Miami Beachs erleben durften. Vom Einkaufszentrum aus, ging es dann mit platten Füßen zurück zum Auto, um den Heimweg anzutreten (es warteten ja noch dreieinhalb stunden Fahrt auf uns).
Auf dem Rückweg hielten wir dann noch kurz für ein paar Photos (inkl. 100 Mückenstichen) in den Everglades an.

Fazit unseres Ausfluges:
DIE eine kaufte sich ein iPad (aus freien Stücken), DER andere kam mit einem Sonnenbrand davon.
Miami selbst, so haben wir gemerkt, muss man nicht noch einmal sehen.

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