Letzter Tag in Washington D.C.

Für den heutigen Tag stand Shopping auf dem Plan. Dafür mussten wir jedoch in den südlichen Teil der Stadt, da dort ein neues Outlet im letzten Jahr eröffnet hat. Wir fuhren mit der U-Bahn zur Southern Avenue, um dort in den Bus umzusteigen. Beim aussteigen aus der Bahn bemerkten wir, dass wir die einzigen hellhäutigen Menschen dort waren. Wir gingen zur Haltstelle, welche uns von Google angezeigt wurde (Fahrpläne gibt es hier nicht) und warteten dort auf einen Bus. Lange Zeit passierte nichts, ein Bus nach dem anderen fuhr an uns vorbei und wir standen da, wie bestellt und nicht abgeholt. Nach gut 20 Minuten hielt ein Bus bei uns (ein anderer als uns angegeben wurde), der freundliche Fahrer stieg aus, wir sagten wo wir hinwollen und er antwortete: „Klar, ich halte direkt vor dem Outlet, ich sage euch Bescheid, wenn wir da sind.“ Gesagt, getan, nach gut 15 min Fahrt erreichten wir das Outlet. Das Outlet ist wirklich relativ neu, jedoch mit den Angeboten schmeißen die nicht gerade um sich. Mit ein paar neuen Schuhen, Handcreme und einem neuen Koffer ging es dann wieder zurück. Auf dem Rückweg nahmen wir wieder den Bus, welcher gleichzeitig mit uns die Haltestelle erreichte. Ich scannte mein Ticket, welches nicht genügend geladen hatte, die Fahrerin winkte durch und ließ mich so kostenlos mitfahren. Super Service! Am späten Nachmittag erreichten wir das Hotel, entspannten uns und nutzten die Zeit für den mobilen Check-in des Rückfluges. Am Abend dann gingen wir in ein sehr gut bewertetes Restaurant um die Ecke, blickten zurück auf unsere vergangenen drei Wochen und aßen sehr gut italienisch zu Abend.

Nach dem guten Essen gingen wir dann noch Richtung Washington Monument, wo wir noch ein paar Bilder machten. Nun genießen wir noch den restlichen Abend.


Morgen Abend geht es dann wieder über London zurück nach Deutschland. 

Fazit der Reise: Die Südstaaten sind sehenswert, auch wenn es manche Städte nicht ganz so waren. Washington D.C.werden wir definitiv noch einmal besuchen, da man hier wirklich viel unternehmen und sehen kann.

Bis zu unserer nächsten Reise.

Nicole & Michael

  • Kamera: NIKON D5100

Tag 2 in Washington D.C.

Nach einem ausgiebigen guten Frühstück am heutigen Morgen starteten wir gestärkt unseren Marsch. Wir spazierten die gleiche Strecke wie am gestrigen Tag ab, jedoch bei strahlendem Sonnenschein und fast wolkenlosem Himmel. Wir gingen am Washington Monument (welches leider bis 2019 geschlossen ist) vorbei in Richtung Lincoln Memorial. Vorher bogen wir jedoch zum Jefferson Memorial ab, welches am Tidal Basin liegt. Dort machten wir ein paar Bilder und marschierten weiter am Memorial des zweiten Weltkrieges vorbei, entlang des Reflection Pools zum berühmten Lincoln Memorial. Im Lincoln Memorial sitzt Vadder Abraham entspannt auf seinem Stuhl, mit Blick auf das Washington Monument, hinter dem sich das Capitol versteckt. Von dem Memorial hat man einen sehr guten Blick über die gesamte Strecke bis zum Capitol (fast 4km). 


Nun ging es weiter in Richtung der nächsten Hauptattraktion, das White House wartete auf uns. Wir gingen zum Monument zurück und bogen dann zum Ellipse Garden ab, in dem der berühmten Christmas Tree steht, welcher jedes Jahr von der First Lady geschmückt wird. Der Baum, welcher hässlicher nicht sein konnte, steht abgezäunt auf der Rasenfläche des Gardens. Vom Baum aus hat man jedoch einen wunderbaren Blick auf das stark bewachte und abgezäunte White House, welches eigentlich Creme färbend ist (die Farbe kommt übrigens aus Deutschland). 


Nun wollten wir nach der Südseite auch noch die Nordseite erkunden, dazu mussten wir einen großen Kreis um das umzäunte Gelände laufen. Nachdem wir die Nordseite (Haupteingang) erreicht hatten, wurde die komplette Straße geräumt und die Umzäunung vom Secret Service erweitert. Wir wunderten uns neben vielen anderen, was hier geschah. Neben Touristen waren auch vereinzelt ein paar Demonstranten vor Ort. Wir blieben stehen und folgten dem Geschehen, jedoch passierte nichts. Wir setzten unseren Spaziergang fort und sahen mehrere Kameraleute und Reporter ankommen, unter ihnen auch welche vom WDR. Diese sprachen wir als GEZ Zahler an und fragten, was denn hier los sei, daraufhin kam die Antwort: „Trump hält um 15 Uhr eine Rede über das Klimaschutzabkommen und wir erwarten mehrere Demonstranten hier.“ Wir warteten nun noch 10 Minuten und die Demonstration ging los. Leider war sie relativ klein, sodass wir sie noch unterstützten (wir waren aber nicht im TV, das haben wir schon nachgesehen). Nach dieser kurzen Demo gingen wir weiter und aßen eine Kleinigkeit bei McDonalds um die Ecke. Gleichzeitig füllten wir unseren Wasserstand auch wieder auf, da wir es heute mit Temperaturen um die 30°C zu tun hatten. 


Nach dieser kurzen Stärkung gingen wir nun Richtung Chinatown, welches neben dem Eingangstor auch durch die Geschäfte mit der englisch/chinesischen Schrift zu erkennen ist. Nach diesem kurzen Besuch (das Chinatown in San Francisco ist sehenswerter) ging es mit der U-Bahn zurück zum Hotel. Dort ruhten wir uns aus, um Abends noch einmal aufzubrechen.


Am Abend fuhren wir dann in eine Roof Top Bar, welche in der Nähe des White Houses liegt und wollten dort für einen Cocktail einkehren. Die Bar war sehr gut besucht (u.a. Miss District of Columbia) und wir suchten nach einem Platz. Nachdem man uns sagte, dass wir für einen Sitzplatz einen Mindestverzehr von 80$ aufweisen müssen, kehrten wir auf der Stelle um und verließen das Lokal. Nun setzten wir uns an der Straßenecke in ein Restaurant und genossen dort einen Cocktail und ein Bier. Im Anschluss spazierten wir dann noch an der Nordseite des Weißen Hauses vorbei, machten Photos und fuhren dann mit der U-Bahn wieder zurück. Nach insgesamt 20 km Fußmarsch entspannen wir nun unsere Füße.


Morgen geht es dann weiter.

Bis dahin 

Nicole & Michael

  • Kamera: Canon PowerShot SX280 HS