Willkommen in South Carolina

Recht früh starteten wir heute unsere Reise nach South Carolina. Nach gut 160 km wollten wir unser erstes Zwischenziel erreichen, die Magnolia Plantation, welche kurz vor Charleston liegt. Wir fuhren von der Interstate ab und wurden über Land in Richtung Charleston geführt. Neben vielen Geiern, die ihr Festmahl am Wegesrand genossen, sahen wir viel Wasser und noch mehr Wald. Kurz vor unserem Zwischenziel stockte unser Navigationsgerät (dem war auch zu heiß, auf einmal stand wieder 8500 km bis zum Ziel) und wir musste auf handelsübliche Navigation umstellen. Pünktlich erreichten wir die Magnolia Plantation, legten Sonnenmilch auf und wollten dann unsere Tour starten. Netterweise gaben uns zwei Asiaten ihre Eintrittskarten, da sie diese nicht mehr brauchten. Somit hatten wir uns insgesamt 30$ Eintritt gespart. Wir liefen zum Haupthaus, von welchem der Rundgang durch den riesigen Garten begann. Neben vielen wildgewachsenen Pflanzen, waren auch noch mehrere Teiche mit Brücken angelegt. An jedem Teich fanden wir Hinweisschilder, dass sich auch Alligatoren in den Teichen befinden, welche man nicht provozieren soll. Leider fehlte ein Hinweisschild für Schlangen, denn Nicole wäre fast auf eine getreten, die gerade den Weg überquert hatte. Wir spazierten gut 2,5 Stunden durch den Garten bei gefühlten 90% Luftfeuchtigkeit und 35°C Temperatur. 


Nach diesem Spaziergang füllten wir dann unseren Wasservorrat wieder auf und fuhren Richtung Charleston. Dort angekommen checkten wir im Hotel ein, welches direkt neben dem Uniklinikum liegt, Nach einer kurzen Verschnaufpause fuhren wir dann in die Stadt und spazierten entlang der Einkaufsstraße, vorbei an wunderschönen alten Bauten, bis hin zum berühmten Markt, auf dem damals Sklaven gehandelt wurden. Unterwegs wurde das Wetter immer drückender, sodass wir uns ein Wasser gönnten. Auf dem Weg kamen wir auch an einem Park vorbei, wo viele Künstler ihre Bilder verkauft haben. Nach gut 1,5 Stunden fuhren wir mit unserem Auto an die südliche Spitze Charlestons, wo sich zwei Flüsse treffen und in den Atlantik fließen. Von dort aus hatten wir dann auch einen guten Blick zu einer weiteren Pont du Normandie, vor der ein Flugzeugträger geparkt war. Nun fuhren wir nach einem kurzen Einkauf im Supermarkt wieder zum Hotel und entspannen bei kühlen Temperaturen. 


Morgen geht es weiter Richtung Norden nach Myrtle Beach.

Bis dahin 

Nicole & Michael

  • Kamera: Canon PowerShot SX280 HS