Auf Rolltreppen durch die Stadt, mit dem Schiff nach Kowloon und Symphonie der Lichter am Abend

Nach dem reichhaltigen Frühstück am Morgen (Auswahl: Toast, Erdbeer-Marmelade, Kaffee) fing unsere Tagestour in einer der vielen alten Straßenbahnen an, in welcher wir einen Sitzplatz auf dem Deck ergattern konnten. Die Straßenbahnen erinnern – bis auf die Farbe und den Preis (20 Cent) – an die typisch englischen Doppeldeckerbusse. Mit der Bahn ging es dann als günstige Sightseeing Tour getarnt Richtung Convention Centre, wo wir einen der vielen Elektronikmärkte besuchten (hier bekommt man eigentlich alles, nur nicht das, was man haben möchte). 

  

Nach einer kurzen Verschnaufpause mit einem schönen kühlen Wasser (haben gefühlte 99% Luftfeuchtigkeit bei 27 Grad) ging es dann zu Fuß weiter auf die Suche nach den Midtown Escalators. Diese Escalators sind Rolltreppen, welche quer über alle Straßen den Berg hinauf führen. Leider zeigte unser Reiseführer den falschen Weg an, sodass wir erst kurz vor dem Ende der Rolltreppen diese erreicht haben (so hätten wir uns ruhig auch ein paar Höhenmeter sparen können). Nachdem wir nun das Ende der Rolltreppenstrecke erreicht haben, zog es uns wieder Richtung Wasser, genauer gesagt auf das Wasser. Nach einem kurzen Snack am IFC ging es zum Pier, an dem eines der zahlreichen Boote auf uns wartete. Mit diesen fährt man für umgerechnet 40 Cent auf die andere Seite Hongkongs, nach Kowloon. 

  

Auf Kowloon angekommen spazierten wir am Hafen entlang in Richtung Avenue of the Stars, dem Walk of Fame Abklatsch in kleinerer Ausführung (wir kannten ganze 3 Schauspieler…). Um nun wieder die Wasserreserven aufzufüllen, tranken wir einen Eistee am Pier. Nach der kurzen Erfrischung (wir saßen zum ersten Mal) ging es weiter Richtung “The Peninsula”, einem traditionsreichen Hotel, in dem Sonntagsnachmittags zur Tea-Time geladen wird. Aufgrund unserer Verfassung (schwitzen bleibt bei 80% Luftfeuchte nicht aus) entschieden wir uns gegen einen Besuch und gingen die Nathan Road weiter Richtung Ladies Market (welchen wir letztendlich mit der Bahn erreichten). Der Ladies Market ist ein Straßenmarkt, auf dem man alles kaufen kann (Begrüßung war, you like copy watches?), aber besser wenig kauft…. Von diesem Markt aus ging es nun zum nächsten Straßenmarkt, einem im Reiseführer empfohlenen (von uns nicht) Nightmarket an der Templestreet. Meinem Vorhaben auf einem Nightmarket frittierte Heuschrecken zu essen konnte ich leider nicht nachkommen, es gab leider keine…..

  

Vom Nightmarket aus ging es nun die Nathan Road zurück Richtung Pier, an dem uns eine Hauptattraktion Hongkongs erwarten sollte, der Light & Music Show die jeden Abend um 20 Uhr stattfindet. Nach 20 minütiger Wartezeit fing die unserer Meinung nach enttäuschende Show an, bei der insgesamt fünf Wolkenkratzer mit Lasern ausgestattet entsprechend der Musik animiert wurden. Von der Show aus ging es dann mit der U-Bahn wieder Richtung Hongkong Island, wo wir uns auf die Suche nach einem chinesischen Restaurant machten (was sich nicht so einfach gestaltete, bei vielen war die Speisekarte rein auf chinesisch). Zu guter letzt fanden wir dann doch noch ein nettes kleines Restaurant in der Nähe des Hotels, in dem wir unsere geliebten Dumplings aßen (natürlich mit Stäbchen, denn Messer & Gabel sind hier Fremdwörter).

  

Nun entspannen wir frischgeduscht in unserem Hotelzimmer und genießen den letzten Abend in Hongkong. Morgen heisst es dann “Check in” nach Auckland (Neuseeland), die nächsten 12 h Flug liegen vor uns. 

Bis dahin

Nicole & Michael

  • Kamera: Canon PowerShot SX280 HS

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