Tag 1,5 im Land des Ahorns

Nach einer langen Anreise am gestrigen Tage, ging heute der erste Tag mit einem Spaziergang zum Parkhaus los. Netterweise darf man alle 12 Stunden den Parkautomaten mit 12 $ füttern. Im Anschluss an den kurzen Spaziergang ging es dann zum Frühstück ins hauseigene Restaurant.
Von dort aus ging dann der große Spaziergang los, erste Station „Eaton Center“ inmitten des Financial District, eine der wenigen Shopping Malls, die am heutigen Feiertag (Labour Day) offen hatten. Da das Wetter zu Beginn leider nicht mitspielte, vertrieben wir uns die zeit beim bummeln innerhalb des Centers (leider ohne was zu kaufen). Vom Eaton Center aus führte der Weg über die Yonge Street weiter in Richtung Hafen. Am Hafen angekommen, zeigte sich zum ersten Mal die Sonne, nur der CN Tower blieb leider hinter einer Wolkenwand stecken. Von zeit zu zeit zogen die Wolken aber weiter, sodass wir doch noch einen Blick auf den Tower hatten. Vom Hafen aus ging es dann mit einem Zwischenstopp bei Starbucks zum Vorplatz des CN Towers, von wo aus wir den besten Blick hatten. Auf der einen Seite der Ringlokschuppen, auf der anderen das berühmte Rogers Center, daneben direkt der 553m hohe CN Tower. Während des Fotografierens verdunkelte sich der Himmel und ehe wir reagieren konnten, überraschte uns ein heftiger Platzregen. Komplett durchnässt setzten wir unseren Spaziergang (der mittlerweile zur Wanderung wurde) in Richtung Chinatown fort.
In Chinatown angekommen suchten wir ein chinesisches Restaurant, jedoch gestaltete sich die Suche schwieriger als gedacht. Nachdem wir eines gefunden hatten, gestaltete sich der gesamte Aufenthalt dann leider noch schwieriger, als die eigentliche Suche. Der Kellner sprach eine Mischung aus Chinesisch-Englisch und die Kellnerin lieferte uns zwei falsche Essen. Zu guter Letzt durften wir dann noch eine Entdeckung machen und zwar die chinesische Art den Tisch abzuräumen (wir wunderten uns schon über die Tischdecken, die zu 100 übereinander lagen). Damit nicht geputzt und einzeln abgeräumt werden muss, wird die Tischdecke mitsamt des Porzellans zusammengefaltet in die Küche getragen. Sehr erfindungsreich.
Nach diesem kurzen Imbiss führte uns der weg dann Richtung Universität, wo wir den Campus besichtigen konnten. Von der Architektur kann die Uni Essen sich mal eine Scheibe abschneiden, allein das Haupthaus mit seinem riesigen gepflegten grünen Vorplatz ist ein Besuch wert.
Vom Campus aus ging es dann über die College Street, vorbei am Toronto General Hospital und der medizinischen Fakultät (wo das Insulin entdeckt und der erste Herzschrittmacher entwickelt wurde), zurück Richtung Hotel.
Nach kurzer Füllung des Parkautomaten genießen wir nun den Abend im Hotel.

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