Willkommen im Dschungel

Heute morgen wurden wir kurz vor dem Wecker von einem ordentlichen Regenschauer geweckt. Nachdem wir uns fertig gemacht hatten, ging es auf zum Frühstück. Dieses durften wir mit einer schönen Aussicht genießen.

Gesättigt ging es dann zur nächsten Attraktion des Tages über, dem Hängebrücken-Park. Nach der Ankunft -bei strahlendem Sonnenschein- gingen wir zur Kasse und mussten 28$/Person Eintritt zahlen. Wir wanderten den 3,2 km langen Trail entlang, überquerten mehrere Hängebrücken und betrachteten v.a. die Flora, von der Fauna war nicht viel zu sehen. Den im Park ansässigen Kolibri Garten haben wir zu Beginn ausgelassen, da wir vor allem auf die Brücken gespannt waren. Am Ende des Trails entschieden wir uns dennoch den Garten zu besuchen, hier fand man alles, nur keine Kolibris. Die vielen Kolibris die wir sichten konnten, befanden sich alle außerhalb des Gartens.

Mitten auf dem Trail wurden wir auf eine Touristengruppe vor uns aufmerksam, die sich auf einen bestimmten Punkt im Regenwald fokussiert hatten. Bei näherem Betrachten dieses Punktes konnten auch wir eine Schlange entdecken, die sich durch ihre Farbe ziemlich gut getarnt hat. Ein paar Meter weiter konnten wir das nächste -gelbe- Exemplar sichten, hierbei handelt es sich um eine ziemlich giftige Greifschwanz-Lanzenotter, welche hier aufgrund ihrer “Wimpern” Eyelashes Viper genannt wird. Nach ein paar Bildern ging es nun für uns weiter über die nächste Brücke, immer auf der Suche nach Faultieren.

Leider blieben uns bis zum jetzigen Zeitpunkt die Faultiere verborgen, obwohl es hier Massen davon geben soll. Ich habe zu Beginn unserer Reise schon gesagt, ich glaube wir finden eher eine Schlange, als ein Faultier. Nach einer gut zweistündigen Wanderung durch den Regenwald, erreichten wir trockenen Fußes den Parkplatz. Nun ging es wieder zurück zu unserer Lodge, in der Hoffnung noch einen Ausblick auf den Vulkan zu bekommen. Der Vulkan zeigt sich bis jetzt nur wolkenverhüllt.

An der Lodge angekommen, machten wir uns fertig für die hauseigene Thermalquelle im Manoa Resort. Hier gab es von 17-18 Uhr die Happy Hour an der Poolbar. Kurioserweise waren die Preise deutlich höher als zuvor. Auf Nachfrage wurde jedoch gesagt, dass es sich um 2 zum Preis von einem handelt. Hier genossen wir den einen oder anderen Cocktail im warmen Wasser, bevor es für uns gleich noch zum Abendessen geht.

Morgen geht es dann weiter in Richtung Pazifikküste, knapp 200 km stehen auf dem Plan (sind dann mal knappe 4 Stunden Autofahrt).

Bis dahin

Nicole und Michael

  • Kamera: NIKON D5600

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