Entlang der Küste in Richtung Cliffs of Moher

Bei typisch irischem Regen fuhren wir heute morgen nach dem Frühstück los in Richtung Süden. Wir nahmen natürlich den bekannten Wild Atlantic Way South. Die Wolkendecke wollte zu Beginn nicht aufbrechen, sodass wir nur grau in grau sahen. Nach mehreren Kilometern aber geschah das Wunder, die Wolkendecke verschwand und die Sonne kam zum Vorschein. In Höhe der Stadt Fanore führt der Wild Atlantic Way direkt am Meer entlang, die Gischt verschmutzte die Scheiben mit Meerwasser. Leider sind auf dieser Strecke nur zwei kleine Aussichtspunkte angesiedelt, sodass man sich das schöne Gebiet mit vielen anderen Touristen teilen musste. In der Nähe der Stadt Doolin fängt der Burren Nationalpark an, welcher für seine Gesteinsformationen bekannt ist. Hier führte uns der Weg aber am späten Nachmittag noch einmal hin. Kurz vor der Stadt Doolin wurden wir jedoch auf einen nicht ausgeschilderten Aussichtspunkt aufmerksam, hier kann man nämlich ziemlich nah (genau genommen für viele zu nah) an die Klippen treten.

Nach ein paar Bildern im ständig wechselnden Wetter ging es dann aber zügig weiter in Richtung Touri-Attraktion Cliff of Moher. Diese Attraktion hatten wir (wir haben ja gelernt) am Vorabend online gebucht. Laut der Homepage ist nur eine online Buchung möglich, was sich dann aber vor Ort wiederum anders zeigte. Am Visitor Center angekommen, parkten wir den Wagen und liefen zu Fuß in Richtung Klippen. Diese Klippen, welche an der höchsten Stelle 214m hoch sind, sind mit die größte Attraktion in Irland. Millionenfach kommen die Leute hier hin, um die Klippen zu sehen. Die Klippen die wir jedoch zuvor im Norden der Insel gesehen haben, sind nicht so berühmt, obwohl sie ein vielfaches höher und schöner sind. Das gesamte Gelände an den Cliffs of Moher ist touristisch erschlossen, man kann sich sogar mit einem Caddy nach oben bringen lassen. Wir spazierten entlang der Klippen in Richtung Aussichtsturm, was sich bei dem Wind schon recht schwierig gestaltete. Eine Drohne hätte man dort nicht starten können (und auch nicht dürfen). Von hier oben konnten wir viele schöne Bilder, trotz des wechselhaften Wetters (mal Sonne, aber viele Wolken) machen. Nun gingen wir noch zur anderen Seite, um einen Blick auf den Aussichtsturm zu haben. Im Visitor Center schauten wir uns noch einen Kurzfilm über die Flora & Fauna an und beendeten im Anschluss unseren Ausflug an den Klippen.

Nun fuhren wir weiter in Richtung Süden und kehrten zum Aufwärmen in einem Café ein. Nachdem uns wieder warm war, konnten wir mit dem Auto in nördliche Richtung fahren, um wieder in den Burren Nationalpark zu gelangen. Nächstes Ziel war eine Gesteinsformation, welche als Grab genutzt wurde. Ich glaube ja immer noch, dass sie im letzten Jahrhundert mit Baggern dort für die Touristen aufgebaut wurde. Auf dem Weg dorthin passierten wir jedoch noch eine kleine verlassene Kirche, die sich zu einem Friedhof im inneren gewandelt hat. Diese Kirche fanden wir dank Hinweisen auf Google Maps. Am Wegesrand geparkt, suchten wir den Eingang, welcher auch mal wieder (wie alles hier) komisch ausgeschildert war. Wir spazierten um die Kirche herum, hüpften über einen Drahtzaun und merkten im Anschluss, dass es doch einen Weg von der Straße aus gab…. Nach ein paar Bildern, in und um die verlassene imposante Kirche, ging es dann weiter zu der oben beschriebenen Gesteinsformation.

Dort angekommen, parkten wir den Wagen und spazierten zu dieser Formation. Auch hier spielte das Wetter nur teilweise mit. Der Himmel zog sich über uns wieder zusammen. Nach ein paar Bildern gingen wir wieder zurück und fuhren in Richtung Süden, nach Limerick (4. größte Stadt Irlands), wo wir heute übernachten.

Morgen früh geht es dann wieder weiter auf Erkundungstour.

Bis dahin

Nicole & Michael

  • Kamera: iPhone 12 Pro

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