Willkommen in Kapstadt

Nach der hektischen Nacht, konnten wir am heutigen Morgen mal bis 9 Uhr schlafen. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, ging es zu einem ausgezeichneten Frühstücksbüfett in unserem grünen Hotel am Airport. Nach dem wir gesättigt waren, fuhren wir zum Airport und holten unseren Mietwagen ab. AVIS war ziemlich überfüllt, sodass wir einige Zeit anstehen mussten. Wir bekamen die Schlüssel für einen Nissan übergeben und begaben uns zum Auto. Dort angekommen, mussten wir feststellen, dass unsere Koffer nicht hineingepassten. Wir gingen zurück und fragten nach einem anderen Fahrzeug, dieses wurde uns auch prompt zugeteilt. Leider bekamen wir nun ein Auto, welches einen großen Kofferraum besaß, jedoch mit seinen 40000 km ziemlich verbraucht aussah. Nun packten wir die Koffer ein und fuhren in Richtung Kapstadt City, mit direktem Blick auf den berühmten Table Mountain (die Straße die dort hinaufführt heißt übrigens: Tafelberg Road). Nach einer ca. 30 minütigen Fahrt erreichten wir unser Hotel und durften direkt einchecken. Das süße kleine Hotel liegt im Bereich des Hafens und ist von außen ziemlich unscheinbar. Zur Begrüßung bekamen wir ein mit Schokolade gemaltes Welcome. Wir packten aus und machten uns direkt auf den Weg in Richtung Kap der guten Hoffnung. Der Weg führte uns entlang des Tafelberges in Richtung Muizenberg, der erste Ort, den wir kurz besuchten. Muizenberg liegt in einer Bucht und ist für seine acht bunten Häuschen bekannt (oder etwa doch als Badort?!?).

Nach ein paar Bildern ging es dann weiter Richtung Süden, die berühmten Pinguine warteten auf uns. Am Pinguin Strand Boulders Beach angekommen, parkten wir und gingen in Richtung Wasser. Nun hieß es erst einmal, bitte bezahlen Sie jetzt. Es werden 10 EUR/Person fällig, Wucher für Pinguine, die dort sowieso leben. Nach ein paar schönen Bildern, verließen wir das Areal und fuhren weiter in Richtung Kap der guten Hoffnung sowie Cape Point.

Dort angekommen, wurden erneut alle Register gezogen. Nun mussten wir umgerechnet 30 EUR/Person an Eintritt berappen, um mal an das Kap zu kommen. Zu Beginn streikte deren Kreditkartenlesegerät und wir hofften, dass wir so reinkämen, jedoch funktionierte es beim zweiten Anlauf leider. Wir fuhren die Strecke ca 20 km weiter südlich und kamen am Cape Point an. Dort parkten wir unser Auto und fuhren mit der Seilbahn zum Leuchtturm hoch. Die Seilbahn selbst fährt nur die Hälfte der Strecke, den Rest muss man zu Fuß erklimmen. Netterweise wird für die Nutzung der Seilbahn erneut eine Gebühr von 4 EUR fällig, dass ist mal wirklich Wucher. Vom Leuchtturm aus hat man einen wunderbaren Blick auf das Kap der guten Hoffnung und die Flora und Fauna ringsherum. Nach einem kleinen Spaziergang ging es weiter in Richtung Kap der guten Hoffnung, einer schönen Felsformation, welche den südwestlichsten Punkt Afrikas markiert. Hier liegt auch das ein oder andere Schiff auf Grund, welches aufgrund der starken Strömung gesunken war. Auf dem Weg zum Kap trafen wir auf eine Horde Affen, welche die Straße versperrten. Ein paar Kilometer weiter trafen wir dann zusätzlich noch auf ein paar Strauße, welche hier leben.

Nach ein paar Bildern verließen wir die Kapregion wieder und fuhren zu einer Panoramastraße, Chapman’s Peak, welche das Pendant zum Highway 1 in Kalifornien ist. Für das befahren dieser Straße werden erneut 50 Rand (ca 3 EUR) fällig. Während der Fahrt kann man an ein paar Aussichtspunkten ein paar schöne Bilder machen. Nun erreichten wir den letzten Punkt unseres Abends, Hout Bay. Hier wurde uns der Markt am Hafen empfohlen, an dem an jeden Freitag Live Musik geboten wird. Dort angekommen wollten wir erst einmal Geld abholen, der erste Automat lehnte unsere Kreditkarte ab und der Zweite stürzte während des Auszahlungvorganges ab. Beim dritten hatten wir dann endlich Glück. Weniger Glück hatten wir mit Plätzen, die Markthalle war überfüllt, sodass wir mit hungrigen Mägen in die Stadt fuhren und dort in einem deutschen Brauhaus einkehrten. Nach dem Essen ging es dann wieder zurück zum Hotel, wo wir uns nun auf einen längeren Schlaf freuen. Morgen entscheiden wir, ob wir den Mietwagen wieder zurückgeben, da er nicht unseren Erwartungen entspricht.

Bis dahin

Nicole und Michael

  • Kamera: NIKON D5600

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