Der Tag der Wasserfälle

Der heutige Morgen begann nicht so gut, es regnete vor sich hin. Unsere Gastfamilie wunderte sich über den Regen, freuten sich aber zugleich darüber, da es hier schon längere Zeit nicht mehr geregnet hatte. Nach einem ausgiebigen typisch englischen Frühstück (ich bediente mich an Brot und Wasser), machten wir uns startklar für die Panorama Route. Richard, unser Hausherr, gab uns noch ein paar Tipps für den heutigen Tag.

Wir fuhren in das Tal von Sabie und bogen links in eine von Schlaglöchern übersäte Straße ein, auf dem Weg zu den Lone Creek Falls. Die Route führte uns an einem großen Sägewerk vorbei, welches wir von unserer Terrasse aus sehen können. An den Falls angekommen, wurden wir erst einmal zur Kasse gebeten. 30 Rand (1,80 EUR) pro Person mussten wir berappen. Da das Wetter nicht so hundertprozentig mitspielte, konnten wir den Ausblick auf die Fälle nahezu alleine genießen (bis der Reisebus mit deutschen Touris eintraf).

Nach ein paar Bildern ging es dann auch schon weiter, zurück über die buckelige Piste, die noch schlimmer wurde. Nächster Halt, die Mac Mac Falls (aufgrund der Apple-Affinität mussten wir alleine schon aus diesem Grunde dort hin). Wir fuhren auf das Areal und wurden auch hier direkt zur Kasse gebeten. Dieses Mal mussten wir jedoch nur 15 Rand/Person zahlen. Im Nachhinein mussten wir feststellen, viel mehr war es auch nicht wert… Den Wasserfall kann man leider nur durch Gitterstangen besichtigen, welches den Wert des Ausfluges schon schmälert.

Nach dem Besuch der Mac Mac Falls, fuhren wir weiter nördlich und hielten bei schönem Wetter in einer kleinen Stadt an, in welcher wir ein nettes Café mit noch netteren Pfannekuchen besuchten. Im Anschluß an diesen kurzen Zwischenstopp ging es weiter in Richtung Gods Window. Wir fuhren in freudiger Erwartung von der Hauptstraße ab und landeten inmitten einer Nebelbank. Die Sichtweite betrug zeitweise unter 10m. Auf der Hälfte der Strecke wollten wir umkehren, jedoch gab es keine Möglichkeit dazu. Am Eingangstor zu Gods Window, sahen wir die Hände vor den Augen nicht, sodass wir nun umkehrten, ohne einen Blick auf diese Attraktion zu werfen. Auf der Hauptstraße angekommen, lichtete sich der Nebel und die Sonne kam mit voller Kraft zum Vorschein. Nun hielten wir an den Lisbon Falls an, wo wir erst einmal wieder 15 Rand/Person berappen durften. Dieser Ausblick hat sich jedoch definitiv für das Geld gelohnt.

Nach ein paar Bildern ging es dann weiter Richtung Norden, nächster Halt: Bourke’s Luck Potholes. An diesen angekommen, durften wir – wer hätte es anders gedacht – erstmal wieder Geld loswerden, dieses Mal 63 Rand/Person. Wie gut, dass wir im Vorhinein genügend Bargeld abgehoben haben. Wir parkten unser Auto und liefen zum Beginn des Canyons, welcher durch den Blyderiver und Treurriver gebildet wurde. Wir spazierten entlang der Bäche bei strahlendem Sonnenschein und machten ein Bild nach dem anderen. Nach so vielen Eindrücken, legten wir eine Pause in dem Park ein, bevor wir uns weiter in Richtung Norden aufmachten.

Auf dem Weg in den Norden mussten wir etwas Slalom fahren, da die Kühe hier nicht so wirklich auf der Weide stehen (oder vielleicht denken, dass die Straße zur Weide hinzugehört). Auf dem Weg zog sich der Himmel immer weiter zu, sodass wir uns zur Rückfahrt entschlossen haben (gute Bilder hätte man nicht mehr bekommen). Wir fuhren zu unserer Unterkunft, machten uns frisch und kehrten dann in einem Lokal ein, dort gab es heute Straußenfilet und einen typisch afrikanischen Auflauf.

Nun entspannen wir bei heftigem Gewitter (mit Stromausfällen) in unserem Zimmer und erwarten den morgigen Tag, denn dann heisst es: Krüger Nationalpark, wir kommen.

Bis dahin

Nicole und Michael

  • Kamera: NIKON D5600

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Die Reise hat begonnen, erster Halt Johannesburg

Gestern Mittag startete unsere Reise in Amsterdam. Nach dem Check in ging es für uns in die Business Lounge, in der wir uns Stärkung für die folgenden Stunden holten.

Pünktlich um 14:30 Uhr hoben wir in Amsterdam ab und flogen nach London. Dort angekommen, suchten wir auch hier die Lounge auf. Gleichzeitig versuchte ich noch einen Termin im Spa zu vereinbaren, da dieses Angebot in den Business Tickets inkludiert ist. Leider war das Spa schon vollständig ausgebucht. Nun stärkten wir uns erneut (u.a. mit Gin Tonic und Wein) für den Weiterflug, welcher um 18:10 Uhr starteten sollte. Leider bekamen wir kurz zuvor die Nachricht, dass die Maschine sich um eine Stunde verspäten würde. Nach einer weiteren Stunde Wartezeit war es dann soweit, wir konnten im A380 unsere Plätze auf dem Oberdeck einnehmen. Zur Begrüßung gab es dann erst einmal einen Champagner und wir wählten unser Frühstück für den nächsten Morgen mit Weckzeit aus. Nach dem Start wurde das Menü mitsamt Gin Tonic und Cocktail serviert. Nach dem Essen breiteten wir unser Bett aus und schliefen bis zur vereinbarten Weckzeit am Morgen (der eine mehr, der andere weniger).

1,5 Stunden vor Landung in Johannesburg wurden wir mit frischen Früchten, einem Croissant und einem Müsli geweckt. Wir frühstückten in Ruhe, machten uns in den überdimensional großen Waschräumen fertig und fieberten der Landung entgegen.

Nach der weichen Landung ging es zur Einreise weiter, welche recht unkompliziert war. Danach holten wir die Koffer ab und besorgten noch eine SIM Karte für unterwegs. Nun ging es zur Autovermietung weiter, bei der wir einen neuen VW T-Rock erhielten. Nach der Übergabe ging es dann weiter im Linksverkehr auf die Autobahn, nächstes Ziel Sabie, welches ca 350 km von Johannesburg entfernt liegt. Auf dem Weg dorthin, durchfuhren wir mehrere Mautstellen, welche schon auf die Dauer gesehen viel Geld verschlingen. Wir hielten zwischendurch an zwei Raststätten an, um unseren Wasserhaushalt aufzufüllen. Wir kamen nämlich aus gefühlten Minusgraden in den Hochsommer. 33°C hatten wir hier heute. An einer Raststätte konnten wir in einem Gehege auch schon die ersten „wilden“ Tiere erleben, neben Nashörner, Straußen und Zebras konnten wir auch Antilopen sehen.

Auf der Weiterfahrt machten wir einen weiteren Stopp in Nelspruit ( wo auch ein Stadion der Fußball WM zu besichtigen ist), der Hauptstadt der hiesigen Region. Dort kehrten wir landestypisch im Restaurant zur goldenen Möwe ein und gönnten uns einen Snack. Danach ging es dann zügig weiter in Richtung Sabie, wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen werden. Sabie liegt an der Panorama Route, an welcher u.a. viele Wasserfälle zu finden sind.

Am Abend kehrten wir dann auf Anraten unseres Vermieters in einem Restaurant in der Nähe ein, the Wild Fig Tree, in welchem wir landestypische Delikatessen verspeisten. Auf meinem Teller war u.a. Krokodil, Springbock und Warzenschwein vertreten. Alles sehr köstlich.

Nun legen wir entspannt die Füße hoch und freuen uns auf den morgigen Tag.

Bis dahin
Nicole und Michael

  • Kamera: iPhone XS

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Die Nacht der Flüge

Nachdem wir gestern pünktlich um 23:55 Uhr in Los Angeles abgehoben waren, landeten wir nach knapp zweieinhalb stündigem Flug in Dallas, Texas. Dort angekommen, begaben wir uns die Lounge (natürlich mit erneuter Diskussion aufgrund des falsch ausgestellten Status auf meiner Karte).

Wir frühstückten in Ruhe und ruhten uns ein wenig in der Ruhezone aus, bevor es eine Stunde später zum nächsten Boarding weiterging. Leider gab es aufgrund unseres günstigen Tarifs keine freie Sitzplatzwahl, sodass wir mehr oder weniger verstreut im Flieger saßen. Einen Vorteil konnten wir jedoch auf allen Flügen mit unserem Status nutzen, wir mussten nicht einen Cent für das Gepäck bezahlen. Nach einem gut zweistündigen Flug landeten wir, etwas heftiger, verfrüht in Fort Myers. Nun holten wir unseren Wagen ab und fuhren in Richtung Haus. Leider war das Haus noch nicht bezugsfertig (die Garage wurde in dem Moment gesaugt…), sodass wir uns noch ein wenig die Zeit vertreiben mussten. Eine Stunde später bekamen wir die Nachricht, dass wir nun das Haus beziehen könnten, dieses taten wir dann auch.

Nach einem Großeinkauf bei Walmart, machten wir uns fertig für den Pool, welcher mit 32°C Wassertemperatur auf uns wartete. Trotz der hohen Temperatur zeichnete sich doch ein wenig das Gefühl der Erfrischung ab, bei 37°C im Schatten.

Nun werden wir eine knappe Woche lang unsere Beine entspannen und kommen danach wieder zurück.

Bis dahin

  • Kamera: iPhone XS

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Letzter Tag der Rundreise

Am heutigen Morgen checkten wir ohne ein Frühstück zu genießen aus und begaben uns erneut in das Getümmel am Walk of Fame. Neben den ganzen Sternen erblickte man auch mehrere Comicfiguren, welche bei den heißen Temperaturen durch die Gegend liefen. Mit aller Macht versuchten sie die Touristen von einem Photo – natürlicher gegen Bezahlung – zu überzeugen. Bei manchen gelang es, bei manchen nicht. Wir hingegen sahen uns das ganze Spektakel bei einem Kaffee und einem Croissant aus sicherer Entfernung an. Nachdem wir ein paar Blocks am Walk of Fame entlanggelaufen waren, gingen wir zurück zu unserem Auto und fuhren in Richtung Hollywood Sign. Laut Wikipedia gibt es nun eine neue (bessere) Adresse für ein „Must have“ Bild. Leider haben diesen Hinweis auch noch ein paar andere gelesen, sodass wir nicht ganz alleine waren. Leider kann man heute nicht mehr kostenlos am Griffith Observatory parken, um ein schönes Bild zu machen. Aus diesem Grund, muss man nun andere Wege gehen…

Nach ein paar Bildern ging es dann weiter in Richtung Beverly Hills, wo die Frauen eine kleine Shoppingtour am berühmten (dank Pretty Woman) Rodeo Drive einlegten. Der Mann hingegen begab sich alleine auf Spurensuche an der Playboy Mansion, welches man nach einer fünf minütigen Fahrt erreicht hat. Leider bleibt einem nur der Blick auf das Eingangstor (inkl. Gärtner).

Nun ging es weiter zu unserer nächsten Attraktion, der Santa Monica Pier wartete auf uns. Der Pier liegt knappe 10 km von Beverly Hills entfernt. Trotz allem benötigt man dafür fast 45 min Autofahrt. Wir parkten in einem der Parkhäuser und spazierten auf den Pier. Dort bestaunten wir neben dem Ende der historischen Route 66 (in dieser Reise waren wir somit am Beginn und am Ende der 66), auch die vielen Fahrgeschäfte, die sich auf dem Pier verteilt finden. Nach einem kleinen Snack und ein paar Bildern ging es wieder zurück in die Berge.

Das Getty Center, ein bekanntes Kunstmuseum, wartete auf uns (bzw. nicht auf mich). Nachdem man geparkt hat, wird man mit einer Bahn die restliche Strecke den Berg hochgefahren. Der Eintritt ist kostenlos (wenigstens ein Vorteil). Neben den Ausstellungen zeichnet sich das Center jedoch durch die besondere Lage ab. Man hatte einen Blick über Los Angeles.

Nun ging es wieder zurück in die Stadt, bzw. zum Flughafen. Unsere Rundreise endete nun mit einem Tachostand von 2094 Meilen (ca 3300 km). Wir checkten ein und warten nun in der Business Lounge auf unseren Flug nach Dallas in Texas, von wo aus es weiter nach Fort Myers in Florida geht.

Bis dahin

  • Kamera: iPhone XS

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Letzte lange Strecke auf unserer Rundreise

Heute früh ging es auf zu unserem letzten Teil der Rundreise, die Fahrt über den Highway 1 in Richtung Los Angeles. Es ging u.a. an Los Olivos vorbei, in dessen Nähe sich die Neverland Ranch befindet, das ehemalige Anwesen von Michael Jackson. Leider kann man sie nicht besuchen, oder von der Straße aus sehen. Aus diesem Grund hielten wir dort nicht und fuhren weiter in Richtung Santa Barbara, das Saint Tropez von Kalifornien. Hier kommen die Schönen und Reichen unter. Wir spazierten auf der State Street entlang in Richtung Pazifik, dabei genossen wir die spanisch/mexikanisch angehauchten Gebäude. Neben diesen fanden wir auch mehrere Kinos, sowie einen Immobilienhändler, welcher u.a. auch einen Airbus A319 im Angebot hatte.

Wir verließen Santa Barbara in Richtung Süden und suchten uns einen netten Platz am Strand von Malibu. Hier fühlt man sich an der Seite von David Hasselhoff und Co. sehr sicher. Während unseres einstündigen Aufenthaltes konnten wir sogar eine Livevorführung in Form einer Übung bestaunen.

Am späten Nachmittag ging es dann, vorbei am Santa Monica Pier, weiter in Richtung L.A.. Für die Strecke innerhalb von L.A. haben wir quasi die gleiche Zeit benötigt, wie den ganzen Tag über. Typisch für L.A., Stau auf einer 10 spurigen Autobahn. Wir fuhren direkt zu unserem Hotel (direkt am Walk of Fame), wo wir etwas länger für den Check in gebraucht haben. Dies lag jedoch nicht an uns, sondern an dem ziemlich überforderten Rezeptionisten hinter der dicken Fensterscheibe. Nachdem wir uns ein wenig frisch gemacht hatten, ging es auf die Jagd nach schönen Bildern von den „seltenen“ Sternen. Die Sterne liegen inflationär (doppelreihig) auf der ganzen Straße verteilt. Nach ein paar Bildern führte uns der Weg zum Chinese Theater, an welchem die berühmten Fußabdrücke auf uns warteten. Auch hier nahmen wir ein paar Bilder auf und kehrten danach im Hardrock Café ein, wo wir zu Abend aßen.

Nach ein paar weiteren Metern über dem Walk of Fame entspannen wir nun unsere Füße. Morgen werden wir den Tag noch in L.A. verbringen und in der Nacht dann weiter in Richtung Florida reisen.

Bis dahin

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Highway No 1

Heute morgen wachten wir bei regnerischem Wetter auf, dieses sollte uns auch nahezu den gesamten Tag begleiten. Nach einem ausgiebigen Frühstück, starteten wir mit unserer heutigen Etappe, Etappenziel für heute: San Luis Obispo. Die gesamte Strecke führt über den berühmten Highway No 1 entlang der Pazifikküste.

Als ersten Zwischenstopp wählten wir Monterey aus, dort flanierten wir über das bekannte Fishermans Wharf. Nach diesem kurzen Besuch ging es dann weiter in Richtung Süden. Den berühmten 17 Mile Drive (von Monterey nach Carmel by the Sea) befuhren wir aufgrund der tiefhängenden Wolken und der dadurch eingeschränkten Sicht nicht.

Den nächsten Zwischenstopp machten wir in Carmel by the Sea, einem kleinen netten Dorf, direkt an der Pazifikküste. Wir spazierten die Hauptstraße entlang in Richtung Strand. Auf dem Weg dorthin besuchten wir unzählige Shops, mit diversen Angeboten. In einer Galerie hielten wir ebenfalls und waren begeistert von den Fotografien.

Nun ging es jedoch erneut weiter Richtung Süden, es stand noch eine etwas längere Strecke, gespickt mit vielen Serpentinen, an. Wir fuhren entlang des Pazifiks in Wolkenbändern ein und aus, hielten zwischenzeitlich für ein paar schöne Aufnahmen und vor allem für einen kleinen Wasserfall, dem McWay Fall.

Nach diesem kurzen Stopp folgten wir dem Highway weiter in Richtung Süden. Wir kreuzten dabei u.a. die Stelle, an der der Highway vor knapp 2 Jahren aufgrund von Erdrutschen geteilt wurde. Nach wie vor gibt es hier noch eine Baustelle. Auf Höhe von San Simeon hielten wir, bei sich besserndem Wetter, an einem in vielen Reiseführern genannten Aussichtspunkt. Von dort aus kann man aus kurzer Entfernung am Leben von Seeelefanten teilnehmen. Naja, was man so Leben nennen kann, die liegen auch nur den ganzen Tag rum und machen quasi nichts. Nach ein paar Bildern ging es dann auch wieder weiter.

Nach weiteren 25 Meilen Fahrt erreichten wir unser heutiges Hotel. Wir checkten ein, machten uns fertig und gingen in die Brauerei nebenan. Dort genossen wir neben Wein, sowie einem Mango-Bier (herber interessanter Geschmack), auch noch ein leckeres Hauptgericht. Alles in allem, sehr gelungen.

Nun entspannen wir uns für unsere letzte Etappe. Morgen geht es in die Stadt der Engel, Los Angeles wartet auf uns. Zuvor geht es aber noch am berühmten Strand von Malibu vorbei, wo wir den Baywatchlern über die Schulter gucken werden.

Bis dahin

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Von der Golden Gate Bridge über das Silicon Valley bis hin nach Santa Cruz

Nach einer nicht wirklich erholsamen Nacht (Bauarbeiten an der Straße), mussten wir am Morgen feststellen, dass wir kein warmes Wasser hatten. Nachdem ich den Hotelier darauf aufmerksam gemacht habe, gab er an, dass er davon wüsste und sich darum kümmern würde. Wir machten uns dennoch fertig und gingen in einen nahegelegenen Starbucks frühstücken (neues Starbucks Konzept, was recht edel wirkte).

Nach diesem Frühstück checkten wir aus, wobei ich noch ein wenig mit dem Hotelier über die Zimmerrechnung diskutiert habe. Nun ging unsere Reise weiter. Da wir in der Nähe eines bekannten Fotomotivs San Francisco waren, fuhren wir dorthin. Die Lombart Street, oder die steilste Straße mit den meisten Kurven wartete auf uns. Nach ein paar Bildern fuhren wir zur nächsten in Nebel gehüllten Attraktion, der Golden Gate Bridge. Wir fuhren über sie in Richtung Norden und mussten dann feststellen, dass die Straße zu einem wunderschönen Aussichtspunkt gesperrt war. Via iPhone suchten wir eine alternative Route und fanden diese auch schnell. Somit hatten wir trotz des Nebels noch einen schönen Blick auf das Stahlmonstrum, welches seine rote Farbe nur aufgrund eines Rostschutzanstriches besitzt. Nach ein paar Bildern fuhren wir wieder in Richtung Süden, nächstes Ziel: Silicon Valley

Die Route führte teilweise über den Highway 1, vorbei am San Francisco Airport. Nach einer gut halbstündigen Fahrt erreichten wir die Hacker Street (kein Scherz!). Hier befindet sich das alte Hauptgebäude von Facebook. Neben vielen Fahrrädern und Tesla Autos konnten wir auch die neue Firmenzentrale in unmittelbarer Nähe sehen. Diese riesigen Bürokomplexe besitzen auf dem Dach eine Naherholungsanlage, sowie viele Möglichkeiten zur sportlichen Aktivität.

Nun ging es weiter zum nächsten Globalplayer, welcher – wie alles im Silicon Valley – in der Nähe lag: Google. Das Google Gelände befindet sich an dem Amphitheatre Parkway, wo gerade auch das namensgebenden Gebäude entsteht. Ein riesiges Amphitheater wird gebaut. Nachdem wir einen Parkplatz gefunden hatten, suchten wir den Android Park, indem es auch einen Merchandise-Shop und die berühmten Figuren gibt. Dort sahen wir uns ein wenig um, machten Bilder, kauften ein paar Kleinigkeiten ein und fuhren dann zur nächst größeren Attraktion des Silicon Valleys: der Apple Campus 1 & 2 wartete auf uns.

Nach einer gut 15 minütigen Fahrt erreichten wir die Infinite Loop 1, das erste Hauptquartier Apples. Dieses habe ich in der Vergangenheit schon mehrfach auskundschaften können. Nun ging es direkt weiter zum drei Kilometer entfernten Ufo, dem neuen gigantischen Apple Campus 2. Hier wurde neben einer guten ökologischen Bauweise, vor allem auch Wert auf das Design gelegt. Neben viel Holz kommt umso mehr Glas zum Einsatz. Am Besucherzentrum angekommen, parkten wir in der Tiefgarage und besuchten das Zentrum, welches gleichzeitig einen Apple Store darstellt. Man wird quasi durch ein riesiges Miniaturmodell des Baus begrüßt, welches man mittels augmented Reality im zur Verfügung gestellten iPad besichtigen kann. Nach dieser kleinen „Reise“ shoppten wir ein wenig in dem Store (es gab endlich mal wieder Baseballkappen) und genossen einen Kaffee im integrierten Apple-Café, bzw. auf der wunderschönen Dachterrasse.

Nach ein paar Bildern ging es weiter in Richtung Süden, unser nächstes Ziel lag ca 30 Meilen vor uns: Santa Cruz, die Surfer City. Nach dem Check in im Hotel machten wir uns frisch und gingen in Richtung Strandpromenade. Dort angekommen erwartete uns eine riesige Kirmes, welche hier jeden Tag stattfindet. Der Beach Boardwalk lädt jeden Tag unzählige Besucher zum Vergnügen ein.Wir flanierten über den Boardwalk und endeten auf dem Pier, an welchem wir uns ein Restaurant aussuchten. Wir aßen (der eine mehr, der andere weniger: Das Muschelgericht bestand aus 10 Muscheln) dort zu Abend und trainierten das gegessene auf dem Rückweg wieder ab. Nebenbei lief noch am Strand ein Open Air Kino mit einem Kinofilm aus den 80ern, Lost Boys, natürlich gedreht in Santa Cruz…

Mit den ganzen Eindrücken und weniger vollen Mägen entspannen wir nun im Hotelzimmer.

Morgen geht es weiter den Highway 1 in Richtung Süden.

Bis dahin

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Willkommen in San Francisco

Heute morgen starteten wir unsere Weiterreise Richtung Nordwesten, nächstes Ziel: San Francisco. Nach einer gut zweistündigen Fahrt (aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens an der Brücke) erreichten wir die Stadt der vielen Höhen. Wir fuhren direkt zum bekannten Alamo Square, von dem man aus einen Blick über San Francisco hat. Nach ein paar Bildern ging es dann weiter zu unserem Hotel, wo wir versuchten frühzeitig einzuchecken. Dies gelang uns nicht, aber dafür konnten wir den weitaus besseren Benefit genießen. Wir durften dort schon parken und konnten uns somit ca 70$ Parkgebühren sparen. Die Stadt ist und bleibt halt ziemlich teuer. Wir gingen zu Fuß weiter zur Bay, um die Golden Gate Bridge von nahem zu sehen. Dieser Ausblick blieb uns jedoch aufgrund des herrschenden Nebels verwehrt. Nun ging es weiter in Richtung Fisherman’s Wharf, wo wir in einem Lokal eine Clam Chowder (Krabbensuppe) genossen haben (ich ernährte mich natürlich fischfrei).

Nach diesem kurzen Snack ging es weiter zum berühmten Pier 39, wo sich viele Seelöwen einfanden. Diese hört und vor allem riecht man schon von weitem. Auf dem Pier trugen sie vor hunderten von Leuten ihre Revierkämpfe aus. Auch hier verließen wir nach ein paar Bildern die Szenerie.

Wir gingen zurück zu Fisherman’s Wharf, genauer gesagt zur nahegelegenen Cable Car Haltestelle. Dort kauften wir Tickets (7$/Person) und fuhren mit der tollen Bahn in Richtung Union Square. Am Union Square genossen wir einen Frappé to Go am dortigen Apple Store, welcher eine schöne Sitzgelegenheit im Aussenbereich bot. Weiter erkundeten wir die Stadt zu Fuß, es ging durch das berühmte Tor nach China-Town, das größte China-Town weltweit (außerhalb Chinas…). Wir spazierten entlang der unzähligen Läden, in denen man alle möglichen Dinge aus Fernost erstehen kann, um uns im Verlauf ein UBER Taxi zu bestellen.

Dieses fuhr uns zu unserem Hotel, wo wir einchecken wollten. Im Hotel angekommen, fand man unsere Reservierung zu Beginn nicht, nach ein paar Diskussionen dann doch. Nun entgegnete man uns, dass die gebuchten Zimmer so nicht zur Verfügung stehen würden, auch dies ließen wir nicht auf uns sitzen und überzeugten die nette Dame davon, dass wir doch nun einen Preisnachlass haben möchten. Dieser wurde uns auch gewährt. Manchmal muss man halt – auch im Ausland – diskutieren. Nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten, spazierten wir noch ein wenig in unserem District und aßen bei einem Italiener noch eine Kleinigkeit. Nun sind wir wieder zurück und hoffen auf freie Sicht auf die Golden Gate Bridge am morgigen Tag.

Morgen geht es dann weiter in Richtung Süden, erster Halt: Silicon Valley

Bis dahin

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Der Weg ist das Ziel

Nach diesem Motto starteten wir heute unseren Tag. Nach einem kurzen Frühstück checkten wir aus und erkundigten uns nach der aktuellen Lage, leider war der Tioga Pass noch gesperrt. Wir fuhren daraufhin erst einmal zum Mono Lake, dem See, der durch seine Stalakmiten aus Salz bekannt ist. Dort fragten wir erneut einen erfahrenen Ranger, welcher uns die Auskunft gab, dass der Pass noch bis mindestens Freitag gesperrt sei (aufgrund von Schneefällen). Den Freitag bestätigte er uns mit einem großen „Maybe“. Nun mussten wir in den sauren Apfel beißen und einen Umweg von knapp 350 km machen. Der Weg führte uns in Serpentinen über die US 108, bis auf 9624 feet, wo wir in kurzer Kleidung mitten im Schnee standen. Ein schönes Gefühl. Wir fuhren den Pass einmal komplett nach Westen ab, um dann wieder in Richtung Südosten in das Gebirge zu fahren. Unser nächstes Ziel, der Yosemite Nationalpark. Der Park mit den wunderschönen Bergformationen namens El Capitan sowie Half Dome. Nach ca 70 km Serpentinenstrecke erreichten wir dann auch endlich den Eingang zum Nationalpark. Wir gaben unseren Jahrespass ab und durchfuhren die Eingangskontrolle. Mit jedem Meter den wir machten, verdichtete sich die Wolkendecke. Hat es da wohl jemand mit uns nicht gut gemeint?!? Am ersten Aussichtspunkt angekommen, begann dann auch schon das Spektakel aus Donner und Regen, welches in einem Gebirge weitaus größere Ausmaße hat. Wir machten ein paar Bilder (v.a. von den Yosemite Falls, welche viel Wasser führten) und fuhren weiter in Richtung Yosemite Tal.

Dort angekommen, stellten wir die Scheibenwischer auf die schnellste Position, ein wahrer Wolkenbruch ergoss sich über uns. Dieser war dann jedoch relativ zügig vorbei, die Wolkendecke lichtete sich und wir hatten einen schönen Ausblick auf die Attraktionen. Leider heizte sich das Tal relativ schnell auf, sodass die Luftfeuchtigkeit rasant anstieg. An mehreren Aussichtspunkten machten wir Bilder und Videos, besuchten kurzerhand das Visitorcenter und fuhren schlussendlich aus dem Yosemite Nationalpark heraus.

Nun haben wir unser Hotel nach 670 km erreicht und entspannen ein wenig. Nebenbei haben wir auch noch eine Maschine Wäsche laufen.

Morgen geht es dann weiter nach San Francisco, nur ohne Blumen im Haar…

Das gleichnamige Lied werden wir jedoch auf der Fahrt dorthin hören.

Bis dahin

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Der lange Weg durch das Tal des Todes bis zum Rande des Yosemite Nationalparks

Heute früh ging es nach dem Check Out für uns weiter ins zweistündig entfernte Death Valley. Auf dem Weg dorthin versorgten wir uns natürlich noch mit ausreichend Proviant sowie Benzin.

Nachdem wir den Eingang des Death Valley Nationalpark passiert hatten, fuhren wir links auf die Straße in Richtung Dante’s View (11 Meilen bergauf). Auf dem Weg schlängelten wir uns bis auf 5475 feet hoch, um einen grandiosen Ausblick auf das Bad Water Basin (282 feet unter dem Meeresspiegel) zu genießen.

Nach ein paar Bildern ging es dann wieder in das Tal, vorbei am Zabriskie Point, zum Besucherzentrum. An diesem Punkt haben wir dann auch die höchste Temperatur des Tages gemessen, 47°C im Schatten. Nach dem kurzen Stop fuhren wir nun weiter durch das Death Valley in Richtung Mammoth Lake, wo wir für heute ein Hotel gebucht hatten. Auf dem Weg dorthin, entdeckten wir Hinweisschilder, dass der Tioga Pass geschlossen sei. Der Tioga Pass ist die einzige östliche Verbindung zum Yosemite Nationalpark und ist normalerweise zwischen November und Mai aufgrund von Schnee geschlossen. Bis jetzt haben wir jedoch nur wenig Probleme damit gehabt. Bei 13°C Außentemperatur erreichten wir – nach knapp 530km – Mammoth Lake und checkten ein. Bei Check in informierten wir uns über die aktuelle Lage bezüglich des Tioga Passes, auch hier konnte man nichts genaueres sagen. Zu solchen Informationen hält man sich immer bedeckt. Während wir uns in meiner Stammpizzeria eine Pizza gönnten, recherchierten wir weiter. Auf einer Seite war zu lesen, dass der Pass auf alle Fälle bis zum 16.06 aufgrund von starken Schneefällen geschlossen bleibt (wir sind ja auch nur ca 250km von der Wüste entfernt?!?!?). Nun können wir nur hoffen, dass der Pass morgen wieder eröffnet wird. Falls nicht, müssen wir das Hotel stornieren und unsere Route ändern, was wir nicht hoffen.

Bis dahin, drückt uns die Daumen

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