Heute früh hat uns der Wecker um Punkt 4 Uhr aus dem Schlaf geholt. Schnell machten wir uns fertig und packten unsere Koffer, die wir aufgrund der Gewichtsverteilung dann schlussendlich doch wieder umpacken mussten. Wir checkten aus und nahmen unser vorab bestelltes Frühstückspaket mit. Nun ließen wir uns von einem Grab abholen und zum Flughafen Bangkok bringen. Auf dem Weg dorthin haben wir dann noch schnell die Einreiseformalitäten online erledigt, da wir von zuhause aus nur das Visum beantragt hatten.
Am Airport angekommen ging es dann recht schnell, wir gaben die Koffer auf, frühstückten in Ruhe und gingen dann durch die Pass- und Sicherheitskontrolle zum Gate. Aufgrund der niedrigen Lohnstruktur im Land, waren genügend Mitarbeiter vor Ort. Durch alle Kontrollen waren wir innerhalb von maximal 10 min. durch. Am Gate wartete schon der Flieger auf uns. Gebucht wurden wir durch Thai Airways auf Reihe 35. Wir betraten den Flieger und wollten schon direkt nach ganz hinten durchgehen, bis uns auffiel, dass die Reihen bei 31 gestartet sind. Somit saßen wir recht weit vorne. Der ca 35 minütige Flug wurde seitens der Crew sehr angenehm gestaltet. Jeder hat sogar noch kostenlos etwas zu Essen und zu Trinken bekommen. Davon können sich die europäischen Airlines gerne was abgucken.
In Siem Reap sind wir dann ohne Verspätung gelandet und standen an dem recht großen Flughafen mit nur einer weiteren Maschine. Von der Maschine aus ging es dann direkt durch die Passkontrolle, die für Personen mit dem deutschen Pass durch ein Self-Check-Terminal erfolgt. Voraussetzung hierfür ist nur, dass man vorher seine Hausaufgaben gemacht hat und sich nicht gerade am Thai Terminal anstellt.
Nun holten wir unsere Koffer und gingen zum Ausgang, Hier wartete schon unser Fahrer mit einem Schild auf uns. Nach einer gut einstündigen Autofahrt, quer durch Reisplantagen, kamen wir in Siem Reap an unserem Hotel an. Dort konnten wir leider noch nicht einchecken und mussten uns nun ein wenig die Zeit vertreiben. Dies machten wir mit einer typisch vietnamesischen Köstlichkeit, dem Coconut Coffee, welcher hier nur 1$ kostet. Während wir am Straßenrand den Kaffee genossen, zogen sich die Wolken zu und es fing ordentlich an zu regnen. Nach gut 15 Minuten hörte der Regen wieder auf, sodass wir weiterzogen. Dieses Mal wollten wir auch noch ein Banh Mi kaufen, ebenfalls eine vietnamesische Spezialität. Man merkt schon recht schnell, dass man sich nicht so weit von Vietnam entfernt befindet. Auf dem Weg zu dem Restaurant zogen die Wolken wieder zu, dieses Mal sollte das Spektakel aber noch heftiger sein und vor allem länger andauern. Nach gut einer Stunde strömenden Regens, fanden wir nur noch überflutete Straßen vor. Wie nutzten nun die trockene Phase aus, um schnell wieder in das Hotel zu kommen. Um 16:15 Uhr sollte uns nämlich ein Tuk-Tuk abholen und nach Angkor Wat bringen.


Eine Person aus der Reisegruppe nutzte die Zwischenzeit gut aus und ließ sich in einem der vielen Spa’s mit einer Massage verwöhnen. Für eine Stunde Massage bezahlt man ca. 10 EUR.
Nun ging es aber pünktlich mit unserem Tuk-Tuk los nach Angkor Wat. Erster Stop war das Ticket Office. Hier mussten wir uns genau an die Uhrzeiten halten, denn nur wenn man ein Ticket ab 16:45 Uhr oder später für den nächsten Tag kauft, dann durfte man auch heute Abend schon in der Park. Wir kauften unser Ticket um 16:42 Uhr, was aber nach Rücksprache auch kein Problem darstellte. Nun fuhren wir mit dem Tuk-Tuk und unserem Fahrer Mao weiter in das Land von Tomb Raider ein. Heute sollte nur eine Attraktion anstehen, der Aufstieg auf einen Berg, von welchem man eine gute Aussicht auf Angkor Wat und die umliegenden Tempel hat.
Trotz der 95% Luftfeuchtigkeit konnten wir den Aufstieg ohne Probleme meistern. Auf dem Berg angekommen, fanden wir einen Tempel vor, den wir ebenfalls noch über eine nicht genormte und recht lange Treppe erklimmen mussten. Alleine für den Ausblick hatte sich jede Form der Anstrengung gelohnt. Da der Aufstieg zu dem Berg auf max. 300 Personen limitiert ist, hatten wir heute wirklich Glück gehabt, dieses Erlebnis mit euch teilen zu können.





Nach dem Abstieg vom Berg ging es dann auch direkt wieder zurück zum Hotel. Hier machten wir uns frisch, um im Anschluss noch an der Pub Street (ähnlich der Bourbon Street in New Orleans) etwas Essen zu gehen. Nach dem Essen ging es dann auch wieder zurück, denn morgen früh heisst es wieder gegen 4 Uhr aufzustehen. Um Punkt 5 wartet unser Fahrer auf uns, sodass wir dann hoffentlich den Sonnenaufgang am Angkor Wat bestaunen können. Viele Leute würden jetzt sagen, Mensch ihr habt doch Urlaub, warum tut ihr euch sowas an… Und wie recht sie damit haben…
Bis dahin
Nicole & Michael
- Kamera: iPhone 18 Pro





































































